Ab und zu einen Obsttag einzulegen soll der Gesundheit und auch der schlanken Linie ja sehr zuträglich sein - sagt man zumindest. Diesen guten Ratschlag habe ich beherzigt und mich heute voll und ganz einer meiner Lieblingsobstsorten gewidmet: Dem Rhabarber. Schon als Kind fand ich Rhabarber richtig toll. Wir hatten im Garten eine riesengroße Rhabarberstaude, deren Blätter so groß waren, dass man gut und gerne bei Regen Schutz darunter suchen konnte. Als Kinder liebten wir es, den Rhabarber direkt, frisch gepflückt, aus dem Garten zu essen. Manchmal mit ein wenig Zucker, manchmal ohne.
Noch toller finde ich Rhabarber aber als Hauptzutat in Kuchen. Schon meine Mutter machte zur Rhabarberzeit oft und gerne alle möglichen Varianten des Rhabarberkuchen - und ganz besonders habe ich mich immer gefreut, wenn es Rhabarberkuchen mit Baiserhaube gab, der sah immer ein bisschen wie ein schneebedeckter Gipfel aus.
So lag es natürlich auf der Hand, heute einen Rhabarber-Baiser-Kuchen zu backen. Er ist zwar nicht so gut, wie der meiner Mutter, aber erfahrungsgemäß kommen die eigenen Kuchen nie an die mütterlichen Exemplare heran. :-)
Hier mein supereinfaches Rezept für einen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube:
Zutaten für den Teig:
- 250 gr. weiche Butter
- 4 Eier
- 250 gr. Mehl
- 250 gr. Zucker
- 1 EL Vanillezucker
- 1 TL Backpulver
- 1 kg Rhabarber (in ca. 1 cm breite Stücke geschnitten, die Fäden nicht abziehen)
Zutaten für das Baiser:
- 4 Eiweiß
- 1 Prise Salz
- 160 gr. Zucker
Zunächst rührt ihr die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig und fügt nach und nach die 4 Eier hinzu, bis ihr eine lockere und cremige Masse habt. Danach rührt ihr kurz das Mehl unter, bis es sich mit der Masse verbunden hat. Der Teig kommt nun in eine gefettete Springform. Am besten gebt ihr den Teig in zwei Hälften in die Form, sodass ihr dazuwischen die Rhabarberstückchen einfüllen und dann mit dem Teig abdecken könnt.
Nun kommt der Teig für ca. 30 Minuten bei 170 Grad Heißluft in den Ofen.
In der Zwischenzeit schlagt ihr die 4 Eiweiße mit der Prise Salz und dem Zucker sehr steif - so steif, dass ein Messerschnitt zu sehen bleibt. Wenn der Kuchen die vorgegebenen 30 Minuten im Ofen war, holt ihr ihn heraus und gebt das Eiweiß darauf. Ihr könnt es glatt streichen oder kleine Spitzen kreieren, je nach Gusto.
Dann kommt der Teig mit dem Baiser noch einmal bei 20 Minuten in den Ofen.
Hier seht ihr mein Ergebnis:
Da ich es beim Rhabarberkauf mengenmäßig ein klein wenig übertrieben hatte, blieb noch so viel davon übrig, dass ich nach dem Kuchenbacken direkt auch noch leckeren Rhabarbersirup mit Minze kochen konnte. Rhabarbersirup ist einfach köstlich als Grundlage für leckere Limonaden, aber auch als Verfeinerung für Sekt.
Der Rhabarber-Minz-Sirup eignet sich auch als tolles Mitbringsel für Grillabende etc. - mal eine nette, hausgemachte Alternative zu Hugo und Co.
Dienstag, 25. April 2017
Kekse für den Osterhasen
Dass der Weihnachtsmann total auf Kekse und Milch abfährt, dürfte sich mittlerweile ja herumgesprochen haben. Aber auch der Osterhase hat einen Hang für Süßes - so freut auch er sich ganz bestimmt über ein Tellerchen Kekse und ein Gläschen Milch. Davon sind zumindest meine Kinder fest überzeugt und haben den Osterhasen auch dieses Jahr mit Selbstgebackenem überrascht. Kein Wunder also, dass die Schokoeier-Ausbeute im Garten recht üppig ausfiel. Osterhase glücklich - Kinder glücklich...und die Mama auch, da sie die Gelegenheit hatte, auch außerhalb von Weihnachten, Kekse zu backen und anschließend mit viel Liebe zu dekorieren.
Ostern ist jetzt zwar schon ein Weilchen vorbei, aber das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten:
Und weil's grad so schön dazu passt, hier auch noch meine österliche Tischdeko bestehend aus einem Weckglas, Tortenspitzen mit aufgeklebtem, ausgestanztem Häschen und ein bisschen gelbem Bast. Das Einmachglas habe ich gefüllt mit Moos, einem ausgehöhltem Hühnerei, Narzissen, Tulpen und Zweigen vom Weidenkätzchen. Ganz simpel und doch so schön.

Ostern ist jetzt zwar schon ein Weilchen vorbei, aber das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten:
Und weil's grad so schön dazu passt, hier auch noch meine österliche Tischdeko bestehend aus einem Weckglas, Tortenspitzen mit aufgeklebtem, ausgestanztem Häschen und ein bisschen gelbem Bast. Das Einmachglas habe ich gefüllt mit Moos, einem ausgehöhltem Hühnerei, Narzissen, Tulpen und Zweigen vom Weidenkätzchen. Ganz simpel und doch so schön.

Montag, 30. Januar 2017
Nicht nur für kleine Äffchen - Monkey-Bread!
Manchmal überkommt es mich: Das schlechte Gewissen. Da kauft man jede Woche kiloweise frisches Bio-Obst und Gemüse für die Famile und dann greift man doch wieder als erstes in die Gummibärchentüte oder zu den Fruchtzwergen, wenn der kleinen Hunger kommt. Und dann dauert es auch nicht lange, bis einen die verschrumpelten Äpfel und die braunen Bananen traurig, aber auch mahnend, aus der Obstschale anblicken.
Zum Glück gibt es hier und heute die ultimative Lösung zur Obstverwertung...und Gewissensberuhigung: Ich verrate euch mein Lieblingsrezept für ein köstliches Bananenbrot mit Ahornsirup-Walnuss-Topping - in unserer Familie liebevoll "Monkey Bread" also "Affenbrot genannt - und nicht nur kleine Äffchen werden diese Köstlichkeit lieben.
Voilà:
Zutaten für den Teig:
- 150 gr. weiche Butter
- 150 gr. brauner Zucker
- 3 Eier
- 3 überreife Bananen (müssen schon braune Flecken haben)
- 1 EL Zitronensaft
- 250 gr. Dinkelmehl
- 2 TL Backpulver
- 2 EL Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- ca. 100 gr. fein gehackte Walnüsse
- ca 3 EL Schokostreusel
Zutaten für das Topping
- ca. 60 gr. grob gehackte Walnüsse
- 1 EL Ahornsirup
- 1 EL Honig
Zubereitung:
Zunächst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren und die Eiern einzeln, jeweils mindestens 1 Minute, auf höchster Stufe des Mixers untermischen. Eine Prise Salz hinzufügen.
Bananen in einer Rührschüssel fein pürieren und den Zitronensaft dazugeben.
Mehl, Backpulver, Zimt und die fein gehackten Walnüsse mischen und in zwei Teilen kurz unterrühren. Bananenpüree hinzufügen und zum Schluss die Schokostreusel untermischen. Den Teig in eine gefettete Kastenform einfüllen und beiseite stellen.
1 EL in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die gehackten Walnüsse, den Ahornsirup und den Honig hinzufügen. Kurz karamellisieren und dann das Topping auf dem Teig in der Kastenform verteilen.
Euer Monkey Bread kommt dann bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten in den Backofen.
Ich wünsche euch viel Freude mit dem Rezept - und auf dass von nun an überreife Bananen für alle Zeiten von ihrem Schicksal in der Biotonne errettet werden!
Donnerstag, 4. August 2016
Kommt alle zum Kindersachenbasar!
Huhu ihr Lieben!
Heute mal ein Hinweis in eigener Sache: Am 24. September 2016 veranstalten wir vom Förderverein des Evangelischen Kindergartens Mainz Gonsenheim einen Kindersachenbasar.
Los geht es ab 11 Uhr vor dem Gemeindehaus in der Graf-Stauffenberg-Str. 34 in Gonsenheim. Auf dem Basar findet ihr gut erhaltene Kinderbekleidung, Babyzubehör, Spielsachen...also einfach alles rund ums Kind. Und für Getränke und Kuchen ist selbstverständlich auch ausreichend gesorgt.
Wir freuen uns auf euch!

Heute mal ein Hinweis in eigener Sache: Am 24. September 2016 veranstalten wir vom Förderverein des Evangelischen Kindergartens Mainz Gonsenheim einen Kindersachenbasar.
Los geht es ab 11 Uhr vor dem Gemeindehaus in der Graf-Stauffenberg-Str. 34 in Gonsenheim. Auf dem Basar findet ihr gut erhaltene Kinderbekleidung, Babyzubehör, Spielsachen...also einfach alles rund ums Kind. Und für Getränke und Kuchen ist selbstverständlich auch ausreichend gesorgt.
Wir freuen uns auf euch!

Montag, 11. Juli 2016
Zauberhafte Yogakissen....ohne Yoga!
Wenn ich eine Sportart nennen müsste, die auf keinen Fall zu mir passt, dann wäre es, neben Ballet, definitiv Yoga. Das ist richtig schade, denn ich bewundere die vielen Yoga-Anhänger, die aus ihrem Sport nicht nur Gelassenheit und Lebensfreude, sondern richtig viel Gelenkigkeit ziehen - zumindest hat dies den Anschein. Es ist ja auch nicht so, als hätte ich es nicht probiert mit diesem Yoga...aber ich musste ziemlich schnell erkennen, dass wir keine Freunde werden.
Ich bin einfach zu hibbelig, zu ungelenkig und schnell ablenkbar. (Mein Mann meint immer "Wie ein Eichhörnchen auf Speed" - was auch immer er mir damit sagen will.) :-) Außerdem bin ich in etwa so spirituell wie eine Tütensuppe. Aber wer weiß, vielleicht wird auch mich die Erleuchtung irgendwann heimsuchen. Oder eben nicht.
Nun, diese ambivalente Beziehung zu Yoga sollte mich nicht abhalten, ein Schnittmuster für Yogakissen auszuprobieren...nur dass es in meinem Haushalt dann halt keine Yogakissen, sondern Kuschel-Bodenkissen für die Kinder sind. (Aber zugegeben: Yogakissen klingt halt auch cooler als "Bodenkissen für Fernsehzwecke".) :-)
Und da ich im Moment sowieso ein bisschen im Graziela-Stoff-Fieber bin, war es um mich geschehen, als ich den Blog "Herz-Lieb" von Annelie entdeckte. Annelie hatte nämlich das Glück, im Rahmen eines Probenähens den tollen Bauernhof-Stoff von Graziela vernähen zu dürfen. Das Resultat hat mich schier vom Hocker gehauen: Entstanden sind eine wunderschöne Tunika und eben besagte Yoga-bzw. Bodenkissen.
Und da ich, wie der Zufall es eben so wollte, den Graziela-Bauernhoff-Stoff in meinem Stoff-Schatzkästchen liegen hatte, war der Entschluss schnell gefasst: Bodenkissen nähen - Jawoll! An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Annelie für die tolle Inspiration.
Umso begeisterter war ich, als ich sah, dass das Kissen-Schnittmuster der Feder von Frau Scheiner entstammte. Ich liebe die Schnittmuster bzw. Ebooks von Frau Scheiner! Schon damals, als ich das Steckenpferd von ihr nähte, war ich extremst angetan von ihrem Ebook. Frau Scheiner erklärt einfach super, hat tolle Ideen und ihre Anleitungen sind nicht nur super genau, sondern auch toll beschrieben. Das Ebook für die Yoga-Bodenkissen findet ihr HIER. Aber nun genug der Lobhudelei.
Das DIY-Bodenkissen-Projekt hat mir richtig viel Spaß gemacht...und ich mag das Endergebnis sehr. Der Graziela-Bauernhof-Stoff kommt nun in unserem Wohnzimmer richtig schön zur Geltung - die Kissen machen einfach gute Laune und die Kinder lieben es, auf ihnen herumzuturnen.
Die Stoffe für mein Projekt hatte ich glücklicherweise alle zu Hause, für die Paspel habe ich Schrägband verwendet, das ich zuvor allerdings glatt gebügelt habe, um es dann um meine Papselschnur zu nähen. Und für die Kissenfüllungen habe ich Dinkelspelz verwendet. Dinkel hat den Vorteil, dass es nicht nur ein günstiger Füllstoff ist, sondern den Kissen auch eine Schwere verleiht und für einen guten Sitzkomfort sorgt. Die Knöpfe in der Mitte habe ich selbst mit kleinen Stoffresten bezogen. Meine kleine Maus liebt es, an den Knöpfen zu ziehen und mit ihnen zu spielen.
Das Nähen hat durchaus einige Stunden in Anspruch genommen, da ja neben die Hüllen auch noch Inlays angefertigt werden mussten, aber ich hatte super viel Freude dabei - zumal ich sowieso sehr gerne Baumwolle vernähe.
Das Ergebnis seht ihr hier. Übrigens: Oberteil und Hose meiner kleinen Maus sind selbstverständlich ebenfalls aus Graziela-Stoff (Apfeljersey) und nach einem Schnittmuster der lieben Pauline aka Klimperklein genäht.

Ich bin einfach zu hibbelig, zu ungelenkig und schnell ablenkbar. (Mein Mann meint immer "Wie ein Eichhörnchen auf Speed" - was auch immer er mir damit sagen will.) :-) Außerdem bin ich in etwa so spirituell wie eine Tütensuppe. Aber wer weiß, vielleicht wird auch mich die Erleuchtung irgendwann heimsuchen. Oder eben nicht.
Nun, diese ambivalente Beziehung zu Yoga sollte mich nicht abhalten, ein Schnittmuster für Yogakissen auszuprobieren...nur dass es in meinem Haushalt dann halt keine Yogakissen, sondern Kuschel-Bodenkissen für die Kinder sind. (Aber zugegeben: Yogakissen klingt halt auch cooler als "Bodenkissen für Fernsehzwecke".) :-)
Und da ich im Moment sowieso ein bisschen im Graziela-Stoff-Fieber bin, war es um mich geschehen, als ich den Blog "Herz-Lieb" von Annelie entdeckte. Annelie hatte nämlich das Glück, im Rahmen eines Probenähens den tollen Bauernhof-Stoff von Graziela vernähen zu dürfen. Das Resultat hat mich schier vom Hocker gehauen: Entstanden sind eine wunderschöne Tunika und eben besagte Yoga-bzw. Bodenkissen.
Und da ich, wie der Zufall es eben so wollte, den Graziela-Bauernhoff-Stoff in meinem Stoff-Schatzkästchen liegen hatte, war der Entschluss schnell gefasst: Bodenkissen nähen - Jawoll! An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Annelie für die tolle Inspiration.
Umso begeisterter war ich, als ich sah, dass das Kissen-Schnittmuster der Feder von Frau Scheiner entstammte. Ich liebe die Schnittmuster bzw. Ebooks von Frau Scheiner! Schon damals, als ich das Steckenpferd von ihr nähte, war ich extremst angetan von ihrem Ebook. Frau Scheiner erklärt einfach super, hat tolle Ideen und ihre Anleitungen sind nicht nur super genau, sondern auch toll beschrieben. Das Ebook für die Yoga-Bodenkissen findet ihr HIER. Aber nun genug der Lobhudelei.
Das DIY-Bodenkissen-Projekt hat mir richtig viel Spaß gemacht...und ich mag das Endergebnis sehr. Der Graziela-Bauernhof-Stoff kommt nun in unserem Wohnzimmer richtig schön zur Geltung - die Kissen machen einfach gute Laune und die Kinder lieben es, auf ihnen herumzuturnen.
Die Stoffe für mein Projekt hatte ich glücklicherweise alle zu Hause, für die Paspel habe ich Schrägband verwendet, das ich zuvor allerdings glatt gebügelt habe, um es dann um meine Papselschnur zu nähen. Und für die Kissenfüllungen habe ich Dinkelspelz verwendet. Dinkel hat den Vorteil, dass es nicht nur ein günstiger Füllstoff ist, sondern den Kissen auch eine Schwere verleiht und für einen guten Sitzkomfort sorgt. Die Knöpfe in der Mitte habe ich selbst mit kleinen Stoffresten bezogen. Meine kleine Maus liebt es, an den Knöpfen zu ziehen und mit ihnen zu spielen.
Das Nähen hat durchaus einige Stunden in Anspruch genommen, da ja neben die Hüllen auch noch Inlays angefertigt werden mussten, aber ich hatte super viel Freude dabei - zumal ich sowieso sehr gerne Baumwolle vernähe.
Das Ergebnis seht ihr hier. Übrigens: Oberteil und Hose meiner kleinen Maus sind selbstverständlich ebenfalls aus Graziela-Stoff (Apfeljersey) und nach einem Schnittmuster der lieben Pauline aka Klimperklein genäht.

Mittwoch, 22. Juni 2016
DIY: Das einfachste Kleidchen der Welt
Es gibt Dinge, die denkbar simpel und genau deswegen ganz besonders zauberhaft sind. So auch das neue Lieblingskleidungsstück meiner Tochter: Ein wundervolles Schürzenkleidchen.
Schon lange wollte ich meiner kleinen Lady ein solches Kleidchen nähen und als ich dann kürzlich den neuen Bauernhofstoff von Graziela entdeckte, war es um mich geschehen.
Immer, wenn meine Kleine dieses Kleidchen trägt, denke ich unweigerlich an die Kinder aus Bullerbü, wie sie über sommerliche Wiesen hüpfen, barfuß auf Steine im Bach springen und Walderdbeeren naschen. Ganz schön kitschig...aber einfach wunderbar. Da werden Kindheitserinnerungen wach!
Mit diesem Kleidchen kann man sich ein bisschen von dieser Landidylle in die Stadt holen; es ist super schnell und einfach genäht und dazu einfach praktisch!
Das Schnittmuster habe ich von Trash Monstarz - einem Berliner Nähshop. Der Schnitt ist super einfach, genauer gesagt, besteht er sogar nur aus einem einzigen Stück. In meiner Variante habe ich das Kleid mit Schrägband eingefasst - definitiv der kniffeligste Teil. Wie man auf dem Foto sieht, ist es auch nicht ganz perfekt geworden (Schrägband um die Ecke nähen ist nicht so ganz mein Ding), aber für meine Zwecke reicht es aus. Bei Verflixt & Zugenäht findet ihr übrigens eine Anleitung, in der ihr erklärt bekommt, wie man Schrägband um Kurven näht.
Man kann das Schrägband aber auch einfach weglassen und das gewendete Stück nach dem Bügeln kappartig absteppen.
Das Kleidchen ist einfach perfekt zum Drüberziehen über Leggins und Body...und an besonders heißen Tagen kann es auch einfach über die Windel gezogen werden. Einfach super zum Draußen spielen!
Da ich kürzlich die neuen Jersey Snaps von Snaply entdeckt habe, wurden sie natürlich direkt als Verschluss ausprobiert. Ich kann sie nur empfehlen - mir persönlich gefallen sie sogar noch besser als die guten alten Kam Snaps aus Kunststoff.

Schon lange wollte ich meiner kleinen Lady ein solches Kleidchen nähen und als ich dann kürzlich den neuen Bauernhofstoff von Graziela entdeckte, war es um mich geschehen.
Immer, wenn meine Kleine dieses Kleidchen trägt, denke ich unweigerlich an die Kinder aus Bullerbü, wie sie über sommerliche Wiesen hüpfen, barfuß auf Steine im Bach springen und Walderdbeeren naschen. Ganz schön kitschig...aber einfach wunderbar. Da werden Kindheitserinnerungen wach!
Mit diesem Kleidchen kann man sich ein bisschen von dieser Landidylle in die Stadt holen; es ist super schnell und einfach genäht und dazu einfach praktisch!
Das Schnittmuster habe ich von Trash Monstarz - einem Berliner Nähshop. Der Schnitt ist super einfach, genauer gesagt, besteht er sogar nur aus einem einzigen Stück. In meiner Variante habe ich das Kleid mit Schrägband eingefasst - definitiv der kniffeligste Teil. Wie man auf dem Foto sieht, ist es auch nicht ganz perfekt geworden (Schrägband um die Ecke nähen ist nicht so ganz mein Ding), aber für meine Zwecke reicht es aus. Bei Verflixt & Zugenäht findet ihr übrigens eine Anleitung, in der ihr erklärt bekommt, wie man Schrägband um Kurven näht.
Man kann das Schrägband aber auch einfach weglassen und das gewendete Stück nach dem Bügeln kappartig absteppen.
Das Kleidchen ist einfach perfekt zum Drüberziehen über Leggins und Body...und an besonders heißen Tagen kann es auch einfach über die Windel gezogen werden. Einfach super zum Draußen spielen!
Da ich kürzlich die neuen Jersey Snaps von Snaply entdeckt habe, wurden sie natürlich direkt als Verschluss ausprobiert. Ich kann sie nur empfehlen - mir persönlich gefallen sie sogar noch besser als die guten alten Kam Snaps aus Kunststoff.
Na dann ab an die Nähmaschinen - ihr seid nur wenige Schritte von eurem eigenen Sommerkleidchen entfernt. Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei!

Dienstag, 15. März 2016
Osterhäschen leicht gemacht - mit Aprilkind
Ostern steht vor der Tür und wer dieses Jahr keine Lust hat, die alten Ostersachen aus dem Keller zu holen oder seine Lunge beim Eier-Auspusten zu verausgaben, dem seien die süßen, selbst genähten Osterhäschen ans Herz gelegt:

Die Lieben von Aprilkind haben ein wunderbares kostenloses Schnittmuster für einen großen und einen kleinen Hasen erstellt. Zum Download geht es hier lang.
Ich habe daraus diese beiden Hasenfigürchen genäht, die ich mit Watte und Linsen gefüllt habe, um ihnen etwas mehr Standfestigkeit zu verleihen. Zum Nachmachen benötigt ihr lediglich zwei unterschiedliche Stoffe, etwas Webband, Füllwatte und (falls gewünscht) besagte Linsen. Im Handumdrehen habt ihr diese beiden Hasen genäht und verleiht eurer Osterdeko eine ganz persönliche Note. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!
Ich bin wieder da!
Tadaaa- da bin ich wieder! Lang ist's her...und viel ist passiert in den letzten Monaten. So viel, dass mir für diesen Blog kaum bis gar keine Zeit blieb. Aber jetzt bin ich wieder da, und nun auch wieder ganz ganz regelmäßig - versprochen!
Hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Monate: :-)
- Unser schönstes Erlebnis: Unsere Maus wurde geboren! Endlich! Nach einer schier endlosen Schwangerschaft, die ich zum größten Teil in der Horizontalen verbringen musste, ist sie nun endlich da und bereichert unser Leben jeden Tag so sehr. Die Geburt war leider nicht so schön, aber all das ist vergessen. Jedoch steht eines fest: Das war's jetzt mit der Familienerweiterung! :-)
- Umzug Nr. 1: Nur drei Wochen nach der Geburt unseres Mäusemädchens kam der Schock: Ein riesiger Wasserschaden in unserer Wohnung zwang uns zum Ausziehen. Glücklicherweise fanden wir kurzfristig eine geeignete Wohung zur Überbrückung, stressig war es aber trotzdem - und zwar extrem. Nicht, dass es gereicht hätte, mit zwei Kindern, davon ein Neugeborenes, irgendwie das heißeste Jahr ever zu überstehen, nein, es kam auch noch ein wirklich sehr anstrengender Umzug dazu. Davor lagen viele Tage des Übernachtens auf Matratzen im Wohnzimmer, da unser Untergeschoss aufgrund des Wassers leider unbewohnbar war. So viel zum Thema Ruhe und Entspannung im Wochenbett. :-)
- Kind Nr. 1 und die Kindergarteneingewöhnung: Es war für uns alle nicht einfach, schließlich hat die erste Zeit im Kindergarten viel mit Loslassen zu tun (und zwar für alle Seiten), aber jetzt sind wir überglücklich, dass wir es geschafft haben und unser kleiner großer Mann rockt inzwischen die Bauecke in seiner Mäusegruppe. :-)
- Hauskauf: Nach über 5 Jahre des intensiven Suchens nach einem eigenen Zuhause sind wir endlich, endlich fündig geworden. Seit einigen Monaten dürfen wir nun unsere eigene, über 100 Jahre alte Villa Kunterbunt unser Eigen nennen. Es gibt noch viel zu tun, so z.B. die Entwilderung des Gartens und und und, aber wir sind sehr glücklich, endlich angekommen zu sein. Dies führt mich demnach zu...
- ...Umzug Nr. 2: Dieser Umzug war zwar ebenfalls anstrengend, stand aber unter einem glücklichen Stern, da wir wussten, dass es dieses Mal auch tatsächlich "für immer" sein würde. Trotzdem: Umziehen ist nie schön, insbesondere nicht, wenn man zwischendrin zwei Mäuse bespaßen muss.
Jetzt sind wir aber endlich angekommen, unser kleines Mädchen wächst und gedeiht und wir haben das Gefühl, zum ersten Mal seit über einem Jahr endlich etwas durchatmen zu können. Puuuuh!
So habe ich nun endlich auch wieder etwas den Kopf frei, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich euch einige Einrichtungsideen aus dem neuen Haus zeigen, aber auch kleine Nähideen und andere Crafts werden dabei nicht zu kurz kommen. Ihr könnt gespannt sein!
Dienstag, 9. Juni 2015
DIY-Mobile für kleine und große Träumer...
Nachdem ich das, ursprünglich für das Baby geplante, Mobile mit den farbenfrohen Vögelchen (siehe hier) dann doch lieber über unserem Esstisch platziert habe, musste selbstverständlich ein neues Mobile her. Schließlich soll unsere Kleine beim Wickeln ja nicht an eine blanke Zimmerdecke starren müssen.
Auch bei diesem Projekt diente mir Pinterest wieder als große Inspirationsquelle und da ich außerdem den Wölkchen-Trend im Moment zuckersüß finde, war klar, dass es etwas mit Wölkchen sein musste. Und zwar mit Wölkchen, aus denen es etwas ganz schönes Buntes regnet. Zu aufgeregt sollte das Mobile allerdings nicht sein, da die kleinen Babyaugen schließlich nicht mit einem reizüberflutenden Gebilde an der Decke überfordert werden sollen.
Also habe ich mich letzten Samstag mal wieder an die Nähmaschine gesetzt und einfach mal drauf los genäht...und gebastelt. (Im Übrigen warte ich immer noch auf die Wehen...und da ist Basteln bzw. Nähen eine fantastische Ablenkung, bevor mich die Warterei vollends wahnsinnig macht!)
Das Ergebnis seht ihr hier:
Für dieses Mobile benötigt ihr folgendes Material:
- weißen Filz
- etwas Füllwatte
- bunte Filzkügelchen
- weiße oder bunte Perlen
- Federn
- bunte Knöpfe
- Nylonschnur
- Holzring oder Mobile-Stern aus Holz
- Nadel und Faden
Bei der Anordnung der jeweiligen Materialien lasst ihr eurer Fantasie einfach freien Lauf. Ich habe am Schluss noch ein paar Federn eingearbeitet...so ist das Babymobile gleichzeitig auch ein Traumfänger und kann durchaus auch größeren Kindern (oder auch den ganz Großen) schöne Träume bescheren.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und sweet dreams!

Auch bei diesem Projekt diente mir Pinterest wieder als große Inspirationsquelle und da ich außerdem den Wölkchen-Trend im Moment zuckersüß finde, war klar, dass es etwas mit Wölkchen sein musste. Und zwar mit Wölkchen, aus denen es etwas ganz schönes Buntes regnet. Zu aufgeregt sollte das Mobile allerdings nicht sein, da die kleinen Babyaugen schließlich nicht mit einem reizüberflutenden Gebilde an der Decke überfordert werden sollen.
Also habe ich mich letzten Samstag mal wieder an die Nähmaschine gesetzt und einfach mal drauf los genäht...und gebastelt. (Im Übrigen warte ich immer noch auf die Wehen...und da ist Basteln bzw. Nähen eine fantastische Ablenkung, bevor mich die Warterei vollends wahnsinnig macht!)
Das Ergebnis seht ihr hier:
Für dieses Mobile benötigt ihr folgendes Material:
- weißen Filz
- etwas Füllwatte
- bunte Filzkügelchen
- weiße oder bunte Perlen
- Federn
- bunte Knöpfe
- Nylonschnur
- Holzring oder Mobile-Stern aus Holz
- Nadel und Faden
Bei der Anordnung der jeweiligen Materialien lasst ihr eurer Fantasie einfach freien Lauf. Ich habe am Schluss noch ein paar Federn eingearbeitet...so ist das Babymobile gleichzeitig auch ein Traumfänger und kann durchaus auch größeren Kindern (oder auch den ganz Großen) schöne Träume bescheren.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und sweet dreams!
Freitag, 29. Mai 2015
Alle Vögel sind schon da...und ich auch wieder!
Meine Lieben, ich habe es geschafft! Nach über drei Monaten strenger Bettruhe mit ganz vielen Höhen und Tiefen, bin ich wieder zurück im Leben. Und kaum zu glauben, aber das Baby ist immer noch im Bauch! Jetzt, da sie offiziell kommen dürfte, will sie nicht mehr....Mädchen eben. :-) Das ist aber gar nicht schlimm, sondern lässt mir noch ein bisschen Zeit, alles für ihre Ankunft vorzubereiten. Außerdem genieße ich es so sehr, mich endlich wieder bewegen zu dürfen, mit meinem Sohn zu spielen, mich mit Freundinnen zu treffen und vor allem an die frische Luft zu dürfen. Last not least kann ich nun auch wieder kreativ sein und darüber bloggen. In meiner Zeit der Bettruhe konnte ich außer stricken, Netflix-binge-watching und lesen nämlich nicht wirklich etwas machen...aber vielleicht veröffentliche ich demnächst auch mal was über meine gestrickten Babysachen oder ein paar Buchempfehlungen - unfassbar, aber ich habe über 40 Bücher verschlungen während ich liegen musste.
Hier nun aber mal wieder etwas Genähtes für euch: Ein Vögelchen-Mobile
Eigentlich war es mein Plan, ein eigenes Baby-Mobile zu basteln, nachdem ich vom Bett aus stundenlang das gesamte Netz nach schönen Mobiles zu kaufen abgesucht hatte, aber nicht so wirklich fündig wurde. Nachdem der Arzt wieder "grünes Licht" zur Bewegung gab, führte mich einer meiner ersten Wege an die Nähmaschine, die in den letzten Wochen ja so sträflich vernachlässigt wurde. (Ok, vorher habe ich noch einen Kuchen gebacken, das musste einfach sein.) Ziel: Ein Baby-Mobile mit Vögelchen. Auf Pinterest hatte ich nämlich ein super einfaches Schnittmuster für kleine Vögel aus Stoff entdeckt, und zwar von Spool Sewing, das ihr hier finden könnt.
Das schöne an diesem Schnittmuster ist, dass es unglaublich einfach zu nähen ist und man bis auf ein paar Stoffreste und etwas Füllwatte weder besondere Nähkenntnisse noch umfangreiches Material benötigt. Die Stöckchen für das Mobile habe ich einfach im Garten aufgesammelt und etwas Nylonschnur und Silberdraht hatte ich sowieso noch zu Hause.
Nachdem die Vögelchen fertig genäht, ausgestopft und die Füllöffnung mit einem Matratzenstich geschlossen wurde, habe ich sie mit Draht auf den Stöckchen befestigt und diese dann mit Nylonschnur aufgehängt. Dabei muss man das Gewicht vorsichtig austarieren, ein ganz schöner Balanceakt. Als es dann fertig war, musste ich dann schnell feststellen, dass es für ein Babymobile dann vielleicht doch etwas überdimensioniert ist. Also hängt das Mobile jetzt über unserem Küchentisch und verleiht dem Essbereich einen schönen Farbakzent.
Und damit unser Baby nicht auf ihr Mobile verzichten muss, habe ich schon eine neue Idee für eine etwas kleinere, babygerechte Version in petto...natürlich veröffentliche ich diese auch wieder hier im Blog. Ihr könnt gespannt sein.
Ich gehe jetzt noch ein bisschen raus in den Garten...die Sonne genießen...denn ich bin blass wie ein Vampir. Wie ein sehr sehr dicker Vampir. :-)
Hier nun aber mal wieder etwas Genähtes für euch: Ein Vögelchen-Mobile
Eigentlich war es mein Plan, ein eigenes Baby-Mobile zu basteln, nachdem ich vom Bett aus stundenlang das gesamte Netz nach schönen Mobiles zu kaufen abgesucht hatte, aber nicht so wirklich fündig wurde. Nachdem der Arzt wieder "grünes Licht" zur Bewegung gab, führte mich einer meiner ersten Wege an die Nähmaschine, die in den letzten Wochen ja so sträflich vernachlässigt wurde. (Ok, vorher habe ich noch einen Kuchen gebacken, das musste einfach sein.) Ziel: Ein Baby-Mobile mit Vögelchen. Auf Pinterest hatte ich nämlich ein super einfaches Schnittmuster für kleine Vögel aus Stoff entdeckt, und zwar von Spool Sewing, das ihr hier finden könnt.
Das schöne an diesem Schnittmuster ist, dass es unglaublich einfach zu nähen ist und man bis auf ein paar Stoffreste und etwas Füllwatte weder besondere Nähkenntnisse noch umfangreiches Material benötigt. Die Stöckchen für das Mobile habe ich einfach im Garten aufgesammelt und etwas Nylonschnur und Silberdraht hatte ich sowieso noch zu Hause.
Nachdem die Vögelchen fertig genäht, ausgestopft und die Füllöffnung mit einem Matratzenstich geschlossen wurde, habe ich sie mit Draht auf den Stöckchen befestigt und diese dann mit Nylonschnur aufgehängt. Dabei muss man das Gewicht vorsichtig austarieren, ein ganz schöner Balanceakt. Als es dann fertig war, musste ich dann schnell feststellen, dass es für ein Babymobile dann vielleicht doch etwas überdimensioniert ist. Also hängt das Mobile jetzt über unserem Küchentisch und verleiht dem Essbereich einen schönen Farbakzent.
Und damit unser Baby nicht auf ihr Mobile verzichten muss, habe ich schon eine neue Idee für eine etwas kleinere, babygerechte Version in petto...natürlich veröffentliche ich diese auch wieder hier im Blog. Ihr könnt gespannt sein.
Ich gehe jetzt noch ein bisschen raus in den Garten...die Sonne genießen...denn ich bin blass wie ein Vampir. Wie ein sehr sehr dicker Vampir. :-)
Freitag, 17. April 2015
I'll be back!
Huhu ihr Lieben,
es ist ein bisschen ruhig um mich geworden...leider. Nach unserem langen Florida-Urlaub hat es mich nämlich mal wieder erwischt: Kurz nach unserer Wiederankunft in Deutschland wurde ich von meinem Frauenarzt zu strenger Bettruhe verdonnert - und das bereits in der 21. Schwangerschaftswoche. Leider hat auch diese Schwangerschaft mein Gebärmutterhals wieder schlapp gemacht und ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, fast sechs Wochen mit einer so genannten "Zervixinsuffizienz" im Krankenhaus zu liegen. Zum Glück hat sich alles wieder etwas erholt und ich bin wieder zu Hause, wo ich allerdings auch das Bett hüten muss. Ich hatte in diesen Wochen leider überhaupt keinen Kopf fürs Bloggen, zu groß waren die Sorgen um mein Baby. Die Frage "was wäre wenn sie jetzt geboren würde" dominierte meine Gedanken...und zwar so sehr, dass ich mich kaum auf etwas anderes konzentrieren konnte. Mit jeder weiteren Schwangerschaftswoche wurde es aber besser, sodass ich mittlerweile wieder recht gelöst bin - schließlich habe ich es jetzt schon in die 31. SSW geschafft und es sieht momentan so aus, als könnte ich es noch ein paar Wochen aushalten.
Jetzt wird es also wieder Zeit, diesem Blog wieder ein bisschen Leben einzuhauchen! In den nächsten Tagen gibt es einen neuen Beitrag von mir zum Thema Stricken...wie ihr euch vielleicht denken könnt, hatte ich ja ausgiebig Zeit, während der letzten Wochen meine Strick- und Häkelkünste zu kultivieren...Aktivitäten, die man wunderbar auch im Liegen machen kann.
Ich freu mich, schon bald wieder ganz "hier" zu sein!

es ist ein bisschen ruhig um mich geworden...leider. Nach unserem langen Florida-Urlaub hat es mich nämlich mal wieder erwischt: Kurz nach unserer Wiederankunft in Deutschland wurde ich von meinem Frauenarzt zu strenger Bettruhe verdonnert - und das bereits in der 21. Schwangerschaftswoche. Leider hat auch diese Schwangerschaft mein Gebärmutterhals wieder schlapp gemacht und ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, fast sechs Wochen mit einer so genannten "Zervixinsuffizienz" im Krankenhaus zu liegen. Zum Glück hat sich alles wieder etwas erholt und ich bin wieder zu Hause, wo ich allerdings auch das Bett hüten muss. Ich hatte in diesen Wochen leider überhaupt keinen Kopf fürs Bloggen, zu groß waren die Sorgen um mein Baby. Die Frage "was wäre wenn sie jetzt geboren würde" dominierte meine Gedanken...und zwar so sehr, dass ich mich kaum auf etwas anderes konzentrieren konnte. Mit jeder weiteren Schwangerschaftswoche wurde es aber besser, sodass ich mittlerweile wieder recht gelöst bin - schließlich habe ich es jetzt schon in die 31. SSW geschafft und es sieht momentan so aus, als könnte ich es noch ein paar Wochen aushalten.
Jetzt wird es also wieder Zeit, diesem Blog wieder ein bisschen Leben einzuhauchen! In den nächsten Tagen gibt es einen neuen Beitrag von mir zum Thema Stricken...wie ihr euch vielleicht denken könnt, hatte ich ja ausgiebig Zeit, während der letzten Wochen meine Strick- und Häkelkünste zu kultivieren...Aktivitäten, die man wunderbar auch im Liegen machen kann.
Ich freu mich, schon bald wieder ganz "hier" zu sein!
Montag, 1. Dezember 2014
Blogger Adventskalender: Das 2. Türchen
Ihr Lieben, heute ist der 2. Dezember und ich habe die Ehre, euch nun das 2. Türchen des Blogger Adventskalenders präsentieren zu dürfen.
Tadaaaaaaaa!!!!
Heute gibt es eine kleine Anleitung zum Herstellen von Weihnachtsstempeln und mit etwas Glück könnt ihr das tolle Set "Carve-a-stamp-kit" von Yellow Owl Workshop gewinnen.
Stempeln ist ja jetzt schon seit ca. zwei, drei Jahren extrem im Trend und in diversen Shops, vor allem auf Dawanda, kann man mittlerweile auch tolle Stempelsets kaufen, so auch Weihnachtsstempel. Aber noch viel toller (und günstiger!) als kaufen, ist es natürlich, Stempel selbst zu machen. Und dazu braucht man eigentlich gar nicht viel.
Materialien:
- einige weiße Radiergummes
- ein scharfes Cutter-Messer, noch besser: ein kleines Messerset für Linolschnitte
- diverse Stempelkissen unterschiedlicher Farben
- einen weichen Bleistift
- ggf. Vorlagen mit weihnachtlichen Motiven
Zunächst einmal überlegt ihr euch, welche Motive ihr gerne stempeln würdet. Inspiration dazu habe ich über die Google Bildersuche, aber auch in Magazinen wie der Mollie Makes, Flow oder dem DIY-Magazin vom Topp Verlag gefunden. Außerdem habe ich ein tolles Buch "Mollie Makes Weihnachten", in dem es viele kleine Weihnachtsmotive zum Nachzeichnen gibt.
Nun übertragt ihr ein gewünschtes Motiv mit einem weichen Bleistift auf einen Radiergummi. Solltet ihr euch verzeichnen, könnt ihr die Linien einfach mit einem anderen Radiergummi ausradieren. (Schon witzig, wir radieren mit einem Radiergummi Striche auf einem anderen Radiergummi aus.) :-)
Sobald ihr euer Motiv aufgezeichnet habt, überlegt ihr euch, ob es positiv oder negativ sein soll. Hmm, was das heißt?
Hier ein Beispiel: Das Schneeflöckchen
Hier ist die linke Schneeflocke positiv gestempelt, d.h. dass die Struktur des Eiskristalls farbig ist und der Hintergrund weiß. Die rechte Schneeflocke ist hingegen negativ, das bedeutet, dass die Struktur des Kristalls farblos ist und daher nur durch den farbigen Hintergrund sichtbar wird.
Für einen positiven Stempelabdruck müsst ihr also die Schneeflocke auf den Radiergummi aufzeichnen und alles, außer den Linien des Kristalls, vom Radiergummi mit dem Messerchen wegschneiden.
Beim negativen Abdruck ist es umgekehrt, hier schneidet ihr nur den Kristall aus dem Radiergummi heraus und lasst den Rest stehen.
Ihr merkt also, es ist wichtig, dass man sich vorher entscheidet, ob man einen negativen oder einen positiven Stempelabdruck herstellen will. Ich finde beider gleichermaßen schön und man kann wirklich tolle Effekte damit erzielen.
Damit aus einem simplen Radiergummi ein toller Stempel wird, solltet ihr eure Motive so detailgenau wie möglich aufzeichnen. Das Ausschneiden stellt allerdings die größte Herausforderung dar, hier braucht man, neben einem wirklich spitzen Messerchen, eine wirklich ruhige Hand und ganz viel Geduld. Wenn man einmal zu viel abgeschnitten hat, dann kann man dies leider nicht mehr rückgängig machen. Daher rate ich, immer erst einmal sehr sparsam zu schneiden und die Feinheiten am Schluss ganz sanft herauszukratzen. Wenn ihr mit euren Motiv zufrieden seit, fertigt einen Probedruck an. So könnt ihr gut sehen, an welchen Stellen ihr noch einmal nacharbeiten müsst.
Bevor ihr euren Stempel dann endgültig verwenden könnt, reinigt ihn noch einmal unter fließend warmem Wasser und mit ein bisschen Spüli. So stellt ihr sicher, das später keine Fussel euren Stempeldruck verunreinigen.
Jetzt kann wild drauf losgestempelt werden!!! Mit euren eigenen Stempeln könnt ihr Weihnachtskarten, Geschenkanhänger, Tischkarten oder auch Geschenkpapier euren ganz individuellen Touch verleihen...denn eines ist sicher: Keiner hat exakt den Stempel, den du hergestellt hast!
Außerdem macht das Stempel Schnitzen einen riesigen Spaß...wenn es auch ein bisschen Sauerei ist, weil danach ganz viele kleine Radiergummibrösel auf dem Boden herumfliegen...aber wo gehobelt wird, fallen ja immer auch Späne. :-)
Wenn ihr, so wie, auf den Geschmack gekommen seid, dann macht mit bei meinem Gewinnspiel und gewinnt ein Profiset von Yellow Owl Workshop zur Herstellung eurer eigenen Stempel. Darin enthalten sind ein Messerset, eine ausführliche Anleitung mit tollen Vorlagen, zwei Gummiblöcke zum Ausschnitzen, ein Stempelkissen und ein Stift. Alles, was ihr dazu machen müsst, ist einen Kommentar unter diesem Post oder auf meiner Facebook Fanpage zu hinterlassen und ihr wandert in den Lostopf. Der "Einsendeschluss" ist der 5. Dezember 2014, 24 Uhr. Ich drücke euch ganz ganz fest die Daumen!
Ach und vergesst nicht, auch weiterhin die Türchen unseres Bogger-Adventskalenders zu öffnen. Morgen ist das Türchen mit der Nummer 3 dran. Hier der große Überblick:
Tadaaaaaaaa!!!!
Heute gibt es eine kleine Anleitung zum Herstellen von Weihnachtsstempeln und mit etwas Glück könnt ihr das tolle Set "Carve-a-stamp-kit" von Yellow Owl Workshop gewinnen.
Stempeln ist ja jetzt schon seit ca. zwei, drei Jahren extrem im Trend und in diversen Shops, vor allem auf Dawanda, kann man mittlerweile auch tolle Stempelsets kaufen, so auch Weihnachtsstempel. Aber noch viel toller (und günstiger!) als kaufen, ist es natürlich, Stempel selbst zu machen. Und dazu braucht man eigentlich gar nicht viel.
Materialien:
- einige weiße Radiergummes
- ein scharfes Cutter-Messer, noch besser: ein kleines Messerset für Linolschnitte
- diverse Stempelkissen unterschiedlicher Farben
- einen weichen Bleistift
- ggf. Vorlagen mit weihnachtlichen Motiven
Zunächst einmal überlegt ihr euch, welche Motive ihr gerne stempeln würdet. Inspiration dazu habe ich über die Google Bildersuche, aber auch in Magazinen wie der Mollie Makes, Flow oder dem DIY-Magazin vom Topp Verlag gefunden. Außerdem habe ich ein tolles Buch "Mollie Makes Weihnachten", in dem es viele kleine Weihnachtsmotive zum Nachzeichnen gibt.
Nun übertragt ihr ein gewünschtes Motiv mit einem weichen Bleistift auf einen Radiergummi. Solltet ihr euch verzeichnen, könnt ihr die Linien einfach mit einem anderen Radiergummi ausradieren. (Schon witzig, wir radieren mit einem Radiergummi Striche auf einem anderen Radiergummi aus.) :-)
Sobald ihr euer Motiv aufgezeichnet habt, überlegt ihr euch, ob es positiv oder negativ sein soll. Hmm, was das heißt?
Hier ein Beispiel: Das Schneeflöckchen
Hier ist die linke Schneeflocke positiv gestempelt, d.h. dass die Struktur des Eiskristalls farbig ist und der Hintergrund weiß. Die rechte Schneeflocke ist hingegen negativ, das bedeutet, dass die Struktur des Kristalls farblos ist und daher nur durch den farbigen Hintergrund sichtbar wird.
Für einen positiven Stempelabdruck müsst ihr also die Schneeflocke auf den Radiergummi aufzeichnen und alles, außer den Linien des Kristalls, vom Radiergummi mit dem Messerchen wegschneiden.
Beim negativen Abdruck ist es umgekehrt, hier schneidet ihr nur den Kristall aus dem Radiergummi heraus und lasst den Rest stehen.
Ihr merkt also, es ist wichtig, dass man sich vorher entscheidet, ob man einen negativen oder einen positiven Stempelabdruck herstellen will. Ich finde beider gleichermaßen schön und man kann wirklich tolle Effekte damit erzielen.
Damit aus einem simplen Radiergummi ein toller Stempel wird, solltet ihr eure Motive so detailgenau wie möglich aufzeichnen. Das Ausschneiden stellt allerdings die größte Herausforderung dar, hier braucht man, neben einem wirklich spitzen Messerchen, eine wirklich ruhige Hand und ganz viel Geduld. Wenn man einmal zu viel abgeschnitten hat, dann kann man dies leider nicht mehr rückgängig machen. Daher rate ich, immer erst einmal sehr sparsam zu schneiden und die Feinheiten am Schluss ganz sanft herauszukratzen. Wenn ihr mit euren Motiv zufrieden seit, fertigt einen Probedruck an. So könnt ihr gut sehen, an welchen Stellen ihr noch einmal nacharbeiten müsst.
Bevor ihr euren Stempel dann endgültig verwenden könnt, reinigt ihn noch einmal unter fließend warmem Wasser und mit ein bisschen Spüli. So stellt ihr sicher, das später keine Fussel euren Stempeldruck verunreinigen.
Jetzt kann wild drauf losgestempelt werden!!! Mit euren eigenen Stempeln könnt ihr Weihnachtskarten, Geschenkanhänger, Tischkarten oder auch Geschenkpapier euren ganz individuellen Touch verleihen...denn eines ist sicher: Keiner hat exakt den Stempel, den du hergestellt hast!
Außerdem macht das Stempel Schnitzen einen riesigen Spaß...wenn es auch ein bisschen Sauerei ist, weil danach ganz viele kleine Radiergummibrösel auf dem Boden herumfliegen...aber wo gehobelt wird, fallen ja immer auch Späne. :-)
Wenn ihr, so wie, auf den Geschmack gekommen seid, dann macht mit bei meinem Gewinnspiel und gewinnt ein Profiset von Yellow Owl Workshop zur Herstellung eurer eigenen Stempel. Darin enthalten sind ein Messerset, eine ausführliche Anleitung mit tollen Vorlagen, zwei Gummiblöcke zum Ausschnitzen, ein Stempelkissen und ein Stift. Alles, was ihr dazu machen müsst, ist einen Kommentar unter diesem Post oder auf meiner Facebook Fanpage zu hinterlassen und ihr wandert in den Lostopf. Der "Einsendeschluss" ist der 5. Dezember 2014, 24 Uhr. Ich drücke euch ganz ganz fest die Daumen!
Ach und vergesst nicht, auch weiterhin die Türchen unseres Bogger-Adventskalenders zu öffnen. Morgen ist das Türchen mit der Nummer 3 dran. Hier der große Überblick:
Ho Ho Ho: Zeigt her eure Stiefel!
Bald kommt er, der Nikolaus! Ich bin schon so aufgeregt, denn für meinen kleinen Mann ist es das erste Mal, dass er den Nikolaus kennen lernt, zumindest bewusst. Ich freue mich schon auf seine Reaktion, bin aber auch auf alles gefasst: Von hysterischem Geschrei, über pure Freude, Neugierde, sofortige Erkenntnis (der Nikolaus klingt irgendwie wie Papa) oder müdes Abwinken - da kann alles dabei sein, bei den Kleinen weiß man ja nie.
Aber eines ist schon mal sicher: Ein Nikolausstiefel liegt auf jeden Fall bereit und wartet darauf, gefüllt zu werden (vorzugsweise mit Schokolade, Gummibärchen und kleinen Schleich-Tieren...und nicht etwa mit ollen Nüssen oder Mandarinen). :-)
Und weil es so schön einfach ist, habe ich den Nikolausstiefel für Jakob einfach selbst genäht. Ihr habt noch Zeit bis Samstag....also ab an die Nähmaschine!
Hier eine kleine Anleitung für euch:
Für einen Nikolausstiefel benötigt ihr folgendes Material:
- mindestens zwei verschiedene Stoffe (z.B. mit Weihnachtsmotiven von Riley Blake)
- Volumenvlies
- Nähgarn
- Vliesofix (falls ihr den Namen oder anderes applizieren möchtet)
Online gibt es jede Menge kostenlose Schnittmuster für Nikolausstiefel, so gibt es neben dem klassischen Stiefel auch Elfenstiefel und vieles mehr. Ich habe mich hierbei für ein klassisches Modell entschieden und ein kostenloses Schnittmuster von Mitteschoen verwendet. Das Schnittmuster findet ihr hier. Eigentlich kann man aber auch auf die Verwendung einer Vorlage verzichtet und einfach einen Stiefel auf Papier aufzeichnen und dann aufzeichnen, denn mehr ist es eigentlich nicht.
Damit der Stiefel etwas kontrastreicher ist, habe ich mich entschieden, den oberen Teil des Stiefelschafts in einem anderen Stoff zu nähen. Zuerst habe ich dazu die beiden Außenteile des Stiefels aus Stoff ausgeschnitten, wobei ich für den oberen Teil des Schafts jeweils einen anderen Stoff verwendet, und die beiden Teile dann jeweils zusammengenäht habe.
Auf die beiden Außenteile habe ich je eine Lage Volumenvlies aufgenäht, damit der Stiefel etwas mehr Stabilität erhält. Theoretisch könnte man aber auch auf das Volumenvlies verzichten, sollte man gerade keines zur Hand haben und man sowieso recht dicke Baumwollstoffe vernäht hat.
Für die Innenseite meines Stiefels habe ich ebenfalls wieder einen anderen Stoff verwendet (hier Sternenstoff), sodass mein Werk aus insgesamt drei unterschiedlichen Stoffen besteht.
Bevor es an das Zusammennähen geht, habe ich auf einen Außenteil noch den Namen meines Sohnes appliziert. Wie man das macht, habe ich an der ein oder anderen Stelle ja bereits erklärt. Dazu habe ich den Riley Blake Tannenbaumstoff vom oberen Stiefelschaft verwendet.
Wenn das Volumenvlies aufgebügelt und der Name appliziert ist, kann mit dem Nähen begonnen werden. Achtung: Hier werden nicht etwas je ein Außen- und ein Innenteil zusammengenäht, sondern ihr näht zunächst die beiden Außenhüllen an den Seiten zusammen, sodass ihr schon einen eigenen kleinen Stiefel habt. Das gleiche macht ihr mit dem Innenteil des Stiefels.
Danach müsst ihr beide Teile, also den Außenstiefel und den Innenstiefel inneinander stecken, und ganz wichtig: rechts auf rechts! Das bedeutet, dass die beiden "schönen" Seiten der Stiefel aufeinander liegen müssen. Nun könnt ihr die beiden Teile außen an der Stiefelöffnung zusammennähen, lasst dabei eine kleine Öffnung, die groß genug ist, um den Stiefel dadurch zu wenden. Wenn ihr euer Werk gewendet habt, könnt ihr die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich unauffällig zunähen.
Damit man den Stiefel auch aufhängen kann, habe ich vor dem Zusammennähen einen schmalen Stoffstreifen, den ich zuvor versäubert und vernäht haben, in die Wendeöffnung eingelegt, sodass dieser mit dem Vernähen ebenfalls befestigt wurde.
Fertig ist euer Nikolausstiefel! Jetzt muss ich nur noch einen für den Papa und für mich selbst nähen...und nächstes Jahr dann für unser Weihnachtsengelchen. :-)
Ich wünsche euch einen tollen Nikolausabend und ganz ganz viel Spaß!

Aber eines ist schon mal sicher: Ein Nikolausstiefel liegt auf jeden Fall bereit und wartet darauf, gefüllt zu werden (vorzugsweise mit Schokolade, Gummibärchen und kleinen Schleich-Tieren...und nicht etwa mit ollen Nüssen oder Mandarinen). :-)
Und weil es so schön einfach ist, habe ich den Nikolausstiefel für Jakob einfach selbst genäht. Ihr habt noch Zeit bis Samstag....also ab an die Nähmaschine!
Hier eine kleine Anleitung für euch:
Für einen Nikolausstiefel benötigt ihr folgendes Material:
- mindestens zwei verschiedene Stoffe (z.B. mit Weihnachtsmotiven von Riley Blake)
- Volumenvlies
- Nähgarn
- Vliesofix (falls ihr den Namen oder anderes applizieren möchtet)
Online gibt es jede Menge kostenlose Schnittmuster für Nikolausstiefel, so gibt es neben dem klassischen Stiefel auch Elfenstiefel und vieles mehr. Ich habe mich hierbei für ein klassisches Modell entschieden und ein kostenloses Schnittmuster von Mitteschoen verwendet. Das Schnittmuster findet ihr hier. Eigentlich kann man aber auch auf die Verwendung einer Vorlage verzichtet und einfach einen Stiefel auf Papier aufzeichnen und dann aufzeichnen, denn mehr ist es eigentlich nicht.
Damit der Stiefel etwas kontrastreicher ist, habe ich mich entschieden, den oberen Teil des Stiefelschafts in einem anderen Stoff zu nähen. Zuerst habe ich dazu die beiden Außenteile des Stiefels aus Stoff ausgeschnitten, wobei ich für den oberen Teil des Schafts jeweils einen anderen Stoff verwendet, und die beiden Teile dann jeweils zusammengenäht habe.
Auf die beiden Außenteile habe ich je eine Lage Volumenvlies aufgenäht, damit der Stiefel etwas mehr Stabilität erhält. Theoretisch könnte man aber auch auf das Volumenvlies verzichten, sollte man gerade keines zur Hand haben und man sowieso recht dicke Baumwollstoffe vernäht hat.
Für die Innenseite meines Stiefels habe ich ebenfalls wieder einen anderen Stoff verwendet (hier Sternenstoff), sodass mein Werk aus insgesamt drei unterschiedlichen Stoffen besteht.
Bevor es an das Zusammennähen geht, habe ich auf einen Außenteil noch den Namen meines Sohnes appliziert. Wie man das macht, habe ich an der ein oder anderen Stelle ja bereits erklärt. Dazu habe ich den Riley Blake Tannenbaumstoff vom oberen Stiefelschaft verwendet.
Wenn das Volumenvlies aufgebügelt und der Name appliziert ist, kann mit dem Nähen begonnen werden. Achtung: Hier werden nicht etwas je ein Außen- und ein Innenteil zusammengenäht, sondern ihr näht zunächst die beiden Außenhüllen an den Seiten zusammen, sodass ihr schon einen eigenen kleinen Stiefel habt. Das gleiche macht ihr mit dem Innenteil des Stiefels.
Danach müsst ihr beide Teile, also den Außenstiefel und den Innenstiefel inneinander stecken, und ganz wichtig: rechts auf rechts! Das bedeutet, dass die beiden "schönen" Seiten der Stiefel aufeinander liegen müssen. Nun könnt ihr die beiden Teile außen an der Stiefelöffnung zusammennähen, lasst dabei eine kleine Öffnung, die groß genug ist, um den Stiefel dadurch zu wenden. Wenn ihr euer Werk gewendet habt, könnt ihr die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich unauffällig zunähen.
Damit man den Stiefel auch aufhängen kann, habe ich vor dem Zusammennähen einen schmalen Stoffstreifen, den ich zuvor versäubert und vernäht haben, in die Wendeöffnung eingelegt, sodass dieser mit dem Vernähen ebenfalls befestigt wurde.
Fertig ist euer Nikolausstiefel! Jetzt muss ich nur noch einen für den Papa und für mich selbst nähen...und nächstes Jahr dann für unser Weihnachtsengelchen. :-)
Ich wünsche euch einen tollen Nikolausabend und ganz ganz viel Spaß!
Donnerstag, 13. November 2014
Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider...
Kindersachen müssen bunt sein! Und idealerweise noch die Lieblingsmotive der kleinen Fashion Victims zeigen. Bei uns sind im Moment Feuerwehrmänner und Indianer extrem hoch im Kurs - klar, dass dann auch das passende Outfit her muss.
Und da es ja doch mittlerweile etwas kühler geworden ist, reicht ein einfaches Jersey-Raglanshirt nicht mehr aus, um draußen Wind und Wetter zu trotzen. Gut, dass es da das supertolle Schnittmuster für den Stoffmixpulli von Klimperklein gibt.
Für mich war das Nähen der beiden Pullis eine kleine Premiere, denn zum ersten Mal kam meine Overlock-Maschine zum Einsatz, vor der ich viel zu lange unberechtigterweise viel zu großen Respekt hatte. Und jetzt? Ich liebe das Nähen mit der Overlock! So schnell bekommt man so saubere und tolle stabile Nähte...fast wie vom Profi.
Auch mein kleiner Feuerwehrmann / Indianer liebt seine neuen Pulli und wird sie hoffentlich künftig ohne Murren anziehen wollen:
Es macht solchen Spaß, diesen Pulli zu nähen und das Schnittmuster ist super einfach zu verstehen. Ganz besonders toll finde ich die vielen Details, so zum Beispiel die seitlichen Eingrifftaschen, die Kapuze und die kleine Knopfleiste am Halsausschnitt. Der Pulli besteht aus Sweatstoff, Baumwollstoff und aus Bündchen. Dazu habe ich noch meine geliebten Kam Snaps zum Einsatz gebracht.
Neuer Sweatstoff ist schon bestellt, mal sehen, wie viele Pullis ich in den nächsten Tagen noch so nähen werde - dank Overlock, ist das ja jetzt kein Problem mehr. Das Schnittmuster gibt es übrigens auch für Mädchen...falls sich unser neuer Nachwuchs als Mädchen outen sollte, dann gibts bestimmt bald ganz viele rote und rosafarbene Pullis von mir. :-)
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Und da es ja doch mittlerweile etwas kühler geworden ist, reicht ein einfaches Jersey-Raglanshirt nicht mehr aus, um draußen Wind und Wetter zu trotzen. Gut, dass es da das supertolle Schnittmuster für den Stoffmixpulli von Klimperklein gibt.
Für mich war das Nähen der beiden Pullis eine kleine Premiere, denn zum ersten Mal kam meine Overlock-Maschine zum Einsatz, vor der ich viel zu lange unberechtigterweise viel zu großen Respekt hatte. Und jetzt? Ich liebe das Nähen mit der Overlock! So schnell bekommt man so saubere und tolle stabile Nähte...fast wie vom Profi.
Auch mein kleiner Feuerwehrmann / Indianer liebt seine neuen Pulli und wird sie hoffentlich künftig ohne Murren anziehen wollen:
Es macht solchen Spaß, diesen Pulli zu nähen und das Schnittmuster ist super einfach zu verstehen. Ganz besonders toll finde ich die vielen Details, so zum Beispiel die seitlichen Eingrifftaschen, die Kapuze und die kleine Knopfleiste am Halsausschnitt. Der Pulli besteht aus Sweatstoff, Baumwollstoff und aus Bündchen. Dazu habe ich noch meine geliebten Kam Snaps zum Einsatz gebracht.
Neuer Sweatstoff ist schon bestellt, mal sehen, wie viele Pullis ich in den nächsten Tagen noch so nähen werde - dank Overlock, ist das ja jetzt kein Problem mehr. Das Schnittmuster gibt es übrigens auch für Mädchen...falls sich unser neuer Nachwuchs als Mädchen outen sollte, dann gibts bestimmt bald ganz viele rote und rosafarbene Pullis von mir. :-)
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Sonntag, 9. November 2014
(10+6) Nähblog Contest - Das Ergebnis
Es war ein mal ein stolzes Land, das Rheinland-Pfalz ward genannt.
Wo sanfte Hügel sich erheben, und in den Bergen saft'ge Reben,
in den Tälern mächt'ge Flüsse fließen und in der Pfalz die Felder sprießen.
Wo schöne Jungfraun mit goldnen Haaren, auf Bergen thronen wo unten Schiffe fahren,
Wo bärtige Räuber durch die Wälder ziehen, dem Schinderhannes treu zu dienen,
Ja in Rheinland-Pfalz, wo die Burgen und Schlösser sind, dort leben gerne Mann, Frau und Kind.
In diesem Ländchen, dort lässt es sich leben, was kann es auf den Welt denn Schön'res geben?
Hier alle Menschen fröhlich lachen, zu Fastnacht allerlei Schabernack machen.
Sich freuen an 'nem Gläschen Wein, Weck und Woscht dazu, so muss das sein.
In Mainz am Rhein da stimmt der Ton, das wussten auch die Römer schon.
Und bei allen Leuten ganz bekannt, sind liebe Wesen, die Mainzelmännchen genannt.
Ob Anton, Berti, Edi, Det...den Mainzelmännchen jeder gern zur Seite steht.
So begab es sich zu der Zeit, dass die Zunft der Schneider ausrief zu einem Wettstreit.
Das Symbol des Landes war zu nähen, um den besten Schneider auszuspähen.
Eine tapf're Schneidersfrau begab sich mit frohem Mut, an Nadel und Faden und gab all ihr Herzblut.
Die Schneidersfrau, sie hatte ein Ziel: Ein Mainzelmännchen zu nähen, für Kinder zum Spiel.
So nähte sie tagaus und tagein, schnitt und fädelte, und erlitt gar manch Pein.
Dann war sie fertig, doch oh Schreck, oh Graus, ihr Püppchen sah nicht wie ein Mainzelmann aus.
Kein runder Kopf, sondern eine seltsame Beule, keine schönen Augen, sondern die einer Eule,
zwei dürre Arme, ganz krumm und zu lang, ein seltsamer Körper, ein komischer Gang,
Struppige Haare, die Kleider vermessen, die Schneidersfrau hatte auch noch die Nase vergessen.
Die Rheinland-Pfälzer, sie tobten und riefen: "Du Schneidersfrau, dein Mainzelmann, der ist ja zum Schniefen.
Den Wettstreit, den können wir jetzt vergessen, der Preis, der geht bestimmt ins feindliche Hessen."
Die Schneidersfrau, die weinte sehr, sie war kaum zu trösten, der Kummer war schwer.
Doch dann, dann kam ein and'rer kleiner Mann, der gar nicht aussah, wie ein Mainzelmann,
er schlang seine Ärmchen ganz fest um die Frau und flüsterte ins Ohr ihr ganz schlau:
"Du Mama, äh Schneidersfrau, ich möchte dir sagen, es gibt keinen Grund hier so zu verzagen.
ICH mag dein Mainzelmännchen wirklich sehr, ich gebe es nie wieder her."
Die Schneidersfrau wischte fort ihre Tränen, ja sie lachte sogar über die ganze Szene.
Wettstreit hin oder her, ihr Herz war nun nicht mehr so schwer.
Und so begab es sich zu dieser Zeit, dass zwei Männchen fortan nur noch zu zweit,
in Rheinland-Pfalz zu sehen sind: Der seltsame Mainzelmann und das kleine Kind.

Wo sanfte Hügel sich erheben, und in den Bergen saft'ge Reben,
in den Tälern mächt'ge Flüsse fließen und in der Pfalz die Felder sprießen.
Wo schöne Jungfraun mit goldnen Haaren, auf Bergen thronen wo unten Schiffe fahren,
Wo bärtige Räuber durch die Wälder ziehen, dem Schinderhannes treu zu dienen,
Ja in Rheinland-Pfalz, wo die Burgen und Schlösser sind, dort leben gerne Mann, Frau und Kind.
In diesem Ländchen, dort lässt es sich leben, was kann es auf den Welt denn Schön'res geben?
Hier alle Menschen fröhlich lachen, zu Fastnacht allerlei Schabernack machen.
Sich freuen an 'nem Gläschen Wein, Weck und Woscht dazu, so muss das sein.
In Mainz am Rhein da stimmt der Ton, das wussten auch die Römer schon.
Und bei allen Leuten ganz bekannt, sind liebe Wesen, die Mainzelmännchen genannt.
Ob Anton, Berti, Edi, Det...den Mainzelmännchen jeder gern zur Seite steht.
So begab es sich zu der Zeit, dass die Zunft der Schneider ausrief zu einem Wettstreit.
Das Symbol des Landes war zu nähen, um den besten Schneider auszuspähen.
Eine tapf're Schneidersfrau begab sich mit frohem Mut, an Nadel und Faden und gab all ihr Herzblut.
Die Schneidersfrau, sie hatte ein Ziel: Ein Mainzelmännchen zu nähen, für Kinder zum Spiel.
So nähte sie tagaus und tagein, schnitt und fädelte, und erlitt gar manch Pein.
Dann war sie fertig, doch oh Schreck, oh Graus, ihr Püppchen sah nicht wie ein Mainzelmann aus.
Kein runder Kopf, sondern eine seltsame Beule, keine schönen Augen, sondern die einer Eule,
zwei dürre Arme, ganz krumm und zu lang, ein seltsamer Körper, ein komischer Gang,
Struppige Haare, die Kleider vermessen, die Schneidersfrau hatte auch noch die Nase vergessen.
Die Rheinland-Pfälzer, sie tobten und riefen: "Du Schneidersfrau, dein Mainzelmann, der ist ja zum Schniefen.
Den Wettstreit, den können wir jetzt vergessen, der Preis, der geht bestimmt ins feindliche Hessen."
Die Schneidersfrau, die weinte sehr, sie war kaum zu trösten, der Kummer war schwer.
Doch dann, dann kam ein and'rer kleiner Mann, der gar nicht aussah, wie ein Mainzelmann,
er schlang seine Ärmchen ganz fest um die Frau und flüsterte ins Ohr ihr ganz schlau:
"Du Mama, äh Schneidersfrau, ich möchte dir sagen, es gibt keinen Grund hier so zu verzagen.
ICH mag dein Mainzelmännchen wirklich sehr, ich gebe es nie wieder her."
Die Schneidersfrau wischte fort ihre Tränen, ja sie lachte sogar über die ganze Szene.
Wettstreit hin oder her, ihr Herz war nun nicht mehr so schwer.
Und so begab es sich zu dieser Zeit, dass zwei Männchen fortan nur noch zu zweit,
in Rheinland-Pfalz zu sehen sind: Der seltsame Mainzelmann und das kleine Kind.
Materialien: Nickistoff, Puppenjersey, Filz, Füllwatte und Kam Snaps
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Diamonds are a girl's best friend...#zalandodiy
Ihr Lieben, spät ist's geworden...jetzt nämlich genau 23:30 Uhr. Das heißt: Ich habe noch genau 30 Minuten Zeit, bis ich mein Projekt für den Zalando-DIY-Wettbewerb einreichen muss...der Einsendeschluss ist nämlich der 22. Oktober - was ich leider völligst übersehen hatte. So ist mir heute Abend per Zufall eingefallen, dass ich das Projekt ja schon heute in Angriff nehmen musste.
Nun ja, wie sagt man so schön: Nur unter Druck entstehen Diamanten! Und damit sind wir auch schon beim Motto meines Projekts: Diamonds are a girl's best friend!
Die Aufgabenstellung von Zalando lautete:
Gestalte ein T-Shirt nach deiner Wahl im Rahmen eines DIY-Projekts um. Vorab durfte ich mir ein T-Shirt von Zalando aussuchen und dann bekam ich (heute!) ein kleines DIY-Kit und besagtes Shirt zugeschickt, das ich zum Redesign meines Shirts verwenden durfte. Im Set waren enthalten: Ein Stückchen Stoff, ein Reißverschluss, ein Döschen mit kleinen Perlen und eine schwarze Brosche. Bis auf die Brosche habe ich alle Materialien verwendet und lediglich noch ein bisschen schwarzes Satinband aus meinem eigenen Bestand hinzugefügt.
Bitte verzeiht mir, dass die Bilder nicht sooo super geworden sind...leider hat das Tageslicht mich im Stich gelassen. :-)
Hier seht ihr das Ergebnis:
Es hat richtig viel Spaß gemacht, trotz fortgeschrittener Stunde. Der Reißverschluss am Ärmel war ein bisschen kniffelig, gibt dem Shirt aber einen süßen Akzent. Und der Diamant...ja was soll ich dazu sagen - welche Frau liebt denn keine Diamanten?
Und die Story zum Shirt erfahrt ihr in meinem Video, das mich, exklusiv für euch, im Schlafanzug zeigt! Aber seht selbst:
Kinder, und jetzt gehe ich schlafen. Sleept tight, you guys!

Nun ja, wie sagt man so schön: Nur unter Druck entstehen Diamanten! Und damit sind wir auch schon beim Motto meines Projekts: Diamonds are a girl's best friend!
Die Aufgabenstellung von Zalando lautete:
Gestalte ein T-Shirt nach deiner Wahl im Rahmen eines DIY-Projekts um. Vorab durfte ich mir ein T-Shirt von Zalando aussuchen und dann bekam ich (heute!) ein kleines DIY-Kit und besagtes Shirt zugeschickt, das ich zum Redesign meines Shirts verwenden durfte. Im Set waren enthalten: Ein Stückchen Stoff, ein Reißverschluss, ein Döschen mit kleinen Perlen und eine schwarze Brosche. Bis auf die Brosche habe ich alle Materialien verwendet und lediglich noch ein bisschen schwarzes Satinband aus meinem eigenen Bestand hinzugefügt.
Bitte verzeiht mir, dass die Bilder nicht sooo super geworden sind...leider hat das Tageslicht mich im Stich gelassen. :-)
Hier seht ihr das Ergebnis:
Es hat richtig viel Spaß gemacht, trotz fortgeschrittener Stunde. Der Reißverschluss am Ärmel war ein bisschen kniffelig, gibt dem Shirt aber einen süßen Akzent. Und der Diamant...ja was soll ich dazu sagen - welche Frau liebt denn keine Diamanten?
Und die Story zum Shirt erfahrt ihr in meinem Video, das mich, exklusiv für euch, im Schlafanzug zeigt! Aber seht selbst:
Kinder, und jetzt gehe ich schlafen. Sleept tight, you guys!
Freitag, 17. Oktober 2014
Baby, it's getting cold outside...
...na ja, eigentlich stimmt das nicht.
Am Wochenende erwarten uns lauschige 25 Grad mit strahlendem Sonnenschein! Für einen Oktober, ganz schön außergewöhnlich. Aber wir wollen uns da mal nicht beschweren, sondern jeden Sonnenstrahl einsammeln, den wir kriegen können. In etwa so, wie Frederick aus dem Mäusebuch von Leo Lionni.
Trotz hochsommerlicher Wetterprognose hat mich in den letzten Tagen allerdings nichts davon abhalten können, mich dem Winteroutfit meines Sohnes zu widmen:
Zuerst waren wir Winterschuhe kaufen. Ihr denkt jetzt bestimmt, dass es bestimmt super easy peasy sein muss, für einen 2-jährigen Schuhe zu kaufen - im Gegensatz zu 13-jährigen pubertierenden Mädels? Weit gefehlt! Ich würde beim Schuhe kaufen jedes pubertierende Gör meinem Sohn vorziehen. Klingt hart, ist aber so. Ich hätte nie gedacht, dass ein 2-jähriges Kind schon einen eigenen Geschmack in Sachen Schuhe haben kann. Aber damit nicht genug - für mein Kind scheinen alle Schuhverkäuferinnen die Inkarnation des Bösen darzustellen. Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass er sich weder von ihnen anfassen, geschweige denn die Füße vermessen oder die Schuhe anprobieren lässt. Kurzerhand musste Mama den Job übernehmen, was aber auch nur mit mäßigem Erfolg endete. Schlussendlich musste ich entnervt zwei paar Winterschuhe auf gut Glück kaufen...in der Hoffnung, dass sie ihm passen werden und er sich bereit erklärt, sie zu tragen. Denn am liebsten würde er den lieben langen Tag in seinen Gummistiefeln mit den Elefanten drauf herumlaufen.
Auch bei anderen Kleidungsstücken manifestiert sich bisweilen der eigenwillige Geschmack meines Kindes: "Nein, T-Shirt nicht gut passt" oder "Ich Hose nicht gut findet". Aaaaargh, ganz schön kompliziert. Und die wunderhübsche neue gelbe Jacke von Jako-o wird ebenfalls kategorisch und mit großem Gebrüll abgelehnt: Ich vermute, dass ihm dabei der Reißverschluss-Kragen missfällt.
Aber weiter zum Winteroutfit! Neben den Winterschuhen mussten natürlich auch die passenden Accessoires her, also Mütze und Schal. Wie gut, dass Mama das einfach selbst nähen kann....und zwar aus Dino-Stoff! Persönlich muss ich zugeben, dass der Dino-Stoff nicht meine erste Wahl gewesen wäre, aber ich hoffe natürlich, mit einem Dino-Outfit die Tragechancen von Mütze und Schal signifikant zu erhöhen - den mein Kleiner liebt Dinos. Ich muss mich immer wieder wundern, dass bei Jungs quasi automatisch das "Dino-total-gut-finden-Gen" eingepflanzt ist, denn ich habe ihn keinesfalls dazu erzogen, Dinos zu mögen. Eher im Gegenteil. Aber gut, wenn er Dinos mag, dann mag er eben Dinos.
Also habe ich mich kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt und ihm ein kleines Winterset genäht, bestehend aus Dino-Beanie mit Teddy-Plüsch-Futter und einer Halssocke, ebenfalls im Dino-Design mit einem Innenleben aus Plüsch. Die Halssocke wird normalerweise über den Kopf gezogen, da ein "Über-den-Kopf-ziehen" bei uns aber das nächste häusliche Drama und eine Weigerung, das Ding auch nur anzufassen, heraufbeschwören würde, habe ich die Halssocke umfunktioniert und, dank Kam Snaps, eine Version zum Knöpfen fabriziert. Das Schnittmuster für das Beanie habe ich mal wieder von meiner geliebten Klimperklein und die Halssocke gibt es sogar als kostenloses Schnittmuster von Olilu. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich mich hiermit in aller Form und ausdrücklich bei all jenen Bloggern bedanken möchten, die kostenlose Schnittmuster, Tutorials und Ideen mit der Allgemeinheit teilen und durch ihre Arbeit dazu beitragen, die Welt ein bisschen bunter - und vor allem freundlicher zu machen. Ihr seid wirklich spitze!!!
So, genug der Worte, die Ergebnisse meines Nähaktion des winterlichen Dino-Outfits seht ihr hier:
Das Set ist wirklich super einfach zu nähen und daher für Anfänger ideal geeignet. Los, traut euch und ab an die Nähmaschine! Ich fände es toll, zu sehen, was so zaubert!
Am Wochenende erwarten uns lauschige 25 Grad mit strahlendem Sonnenschein! Für einen Oktober, ganz schön außergewöhnlich. Aber wir wollen uns da mal nicht beschweren, sondern jeden Sonnenstrahl einsammeln, den wir kriegen können. In etwa so, wie Frederick aus dem Mäusebuch von Leo Lionni.
Trotz hochsommerlicher Wetterprognose hat mich in den letzten Tagen allerdings nichts davon abhalten können, mich dem Winteroutfit meines Sohnes zu widmen:
Zuerst waren wir Winterschuhe kaufen. Ihr denkt jetzt bestimmt, dass es bestimmt super easy peasy sein muss, für einen 2-jährigen Schuhe zu kaufen - im Gegensatz zu 13-jährigen pubertierenden Mädels? Weit gefehlt! Ich würde beim Schuhe kaufen jedes pubertierende Gör meinem Sohn vorziehen. Klingt hart, ist aber so. Ich hätte nie gedacht, dass ein 2-jähriges Kind schon einen eigenen Geschmack in Sachen Schuhe haben kann. Aber damit nicht genug - für mein Kind scheinen alle Schuhverkäuferinnen die Inkarnation des Bösen darzustellen. Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass er sich weder von ihnen anfassen, geschweige denn die Füße vermessen oder die Schuhe anprobieren lässt. Kurzerhand musste Mama den Job übernehmen, was aber auch nur mit mäßigem Erfolg endete. Schlussendlich musste ich entnervt zwei paar Winterschuhe auf gut Glück kaufen...in der Hoffnung, dass sie ihm passen werden und er sich bereit erklärt, sie zu tragen. Denn am liebsten würde er den lieben langen Tag in seinen Gummistiefeln mit den Elefanten drauf herumlaufen.
Auch bei anderen Kleidungsstücken manifestiert sich bisweilen der eigenwillige Geschmack meines Kindes: "Nein, T-Shirt nicht gut passt" oder "Ich Hose nicht gut findet". Aaaaargh, ganz schön kompliziert. Und die wunderhübsche neue gelbe Jacke von Jako-o wird ebenfalls kategorisch und mit großem Gebrüll abgelehnt: Ich vermute, dass ihm dabei der Reißverschluss-Kragen missfällt.
Aber weiter zum Winteroutfit! Neben den Winterschuhen mussten natürlich auch die passenden Accessoires her, also Mütze und Schal. Wie gut, dass Mama das einfach selbst nähen kann....und zwar aus Dino-Stoff! Persönlich muss ich zugeben, dass der Dino-Stoff nicht meine erste Wahl gewesen wäre, aber ich hoffe natürlich, mit einem Dino-Outfit die Tragechancen von Mütze und Schal signifikant zu erhöhen - den mein Kleiner liebt Dinos. Ich muss mich immer wieder wundern, dass bei Jungs quasi automatisch das "Dino-total-gut-finden-Gen" eingepflanzt ist, denn ich habe ihn keinesfalls dazu erzogen, Dinos zu mögen. Eher im Gegenteil. Aber gut, wenn er Dinos mag, dann mag er eben Dinos.
Also habe ich mich kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt und ihm ein kleines Winterset genäht, bestehend aus Dino-Beanie mit Teddy-Plüsch-Futter und einer Halssocke, ebenfalls im Dino-Design mit einem Innenleben aus Plüsch. Die Halssocke wird normalerweise über den Kopf gezogen, da ein "Über-den-Kopf-ziehen" bei uns aber das nächste häusliche Drama und eine Weigerung, das Ding auch nur anzufassen, heraufbeschwören würde, habe ich die Halssocke umfunktioniert und, dank Kam Snaps, eine Version zum Knöpfen fabriziert. Das Schnittmuster für das Beanie habe ich mal wieder von meiner geliebten Klimperklein und die Halssocke gibt es sogar als kostenloses Schnittmuster von Olilu. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich mich hiermit in aller Form und ausdrücklich bei all jenen Bloggern bedanken möchten, die kostenlose Schnittmuster, Tutorials und Ideen mit der Allgemeinheit teilen und durch ihre Arbeit dazu beitragen, die Welt ein bisschen bunter - und vor allem freundlicher zu machen. Ihr seid wirklich spitze!!!
So, genug der Worte, die Ergebnisse meines Nähaktion des winterlichen Dino-Outfits seht ihr hier:
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Frau Kauz kommt in den Kindergarten
In den letzten Tagen hatte mich das Eulenfieber fest im Griff? Ihr denkt jetzt: "Eulen? Wirklich? Der Trend hat doch schon einen sooooo langen Bart." Ja, ich gebe zu, das Thema "Eule" ist mittlerweile schon ausreichend bearbeitet und manchmal kann man es schon gar nicht mehr sehen. Insbesondere, seitdem Tchibo, Aldi, H&M und Co. ebenfalls auf den Eulenzug aufgesprungen sind.
Aber gut, Eulen sind halt einfach schön und süß und von daher konnte auch ich mich dem Trend nicht länger verwehren.
Vor einigen Tagen haben wir in unserer Nähgruppe bei einer Freundin zu Hause gemeinschaftlich unsere Eulen für ein großes Bodenkissen zurecht geschnitten. Das Schnittmuster stammt hierbei von den Elberbsen und ihr könnt es hier als E-Book erwerben.
Das Schöne an diesem Schnittmuster ist, dass es sich sowohl für blutigen Nähanfänger, als auch für Fortgeschrittene sehr gut eignet und viel Raum für eigene Ideen und Kreativität lässt.
Das Projekt hat den Mädels unserer Nähgruppe richtig viel Spaß gemacht und mittlerweile müssten so an die 10 Eulen entstanden sein. :-)
Ich selbst habe zwei Eulen kreiert: Eine davon (die pinke) bleibt aber nicht bei uns zu Hause, sondern zieht in den Kindergarten, bzw. die Spielgruppe meines Sohnes um. Im Gruppenraum gibt es eine Schmuseecke, die dringend etwas verschönert werden muss. Da dachte ich mir, dass eine Frau Kauz da ein schöner Anfang wäre.
Beim Nähen kam mir übrigens folgende Idee: Anstatt den Eulen lediglich EIN Gesicht zu geben, habe ich jeweils auf der Rückseite ein weiteres Eulengesicht genäht, und zwar eine schlafende Version der Eule. So haben wir nun je eine Wacheule und eine Schlafeule. :-)

Aber gut, Eulen sind halt einfach schön und süß und von daher konnte auch ich mich dem Trend nicht länger verwehren.
Vor einigen Tagen haben wir in unserer Nähgruppe bei einer Freundin zu Hause gemeinschaftlich unsere Eulen für ein großes Bodenkissen zurecht geschnitten. Das Schnittmuster stammt hierbei von den Elberbsen und ihr könnt es hier als E-Book erwerben.
Das Schöne an diesem Schnittmuster ist, dass es sich sowohl für blutigen Nähanfänger, als auch für Fortgeschrittene sehr gut eignet und viel Raum für eigene Ideen und Kreativität lässt.
Das Projekt hat den Mädels unserer Nähgruppe richtig viel Spaß gemacht und mittlerweile müssten so an die 10 Eulen entstanden sein. :-)
Ich selbst habe zwei Eulen kreiert: Eine davon (die pinke) bleibt aber nicht bei uns zu Hause, sondern zieht in den Kindergarten, bzw. die Spielgruppe meines Sohnes um. Im Gruppenraum gibt es eine Schmuseecke, die dringend etwas verschönert werden muss. Da dachte ich mir, dass eine Frau Kauz da ein schöner Anfang wäre.
Beim Nähen kam mir übrigens folgende Idee: Anstatt den Eulen lediglich EIN Gesicht zu geben, habe ich jeweils auf der Rückseite ein weiteres Eulengesicht genäht, und zwar eine schlafende Version der Eule. So haben wir nun je eine Wacheule und eine Schlafeule. :-)
Samstag, 11. Oktober 2014
(10+6) Nähblog Contest - zaubercraft für Rheinland-Pfalz
Ihr Lieben, ich wurde nominiert. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, für was. Vielleicht zu Deutschlands verpeiltester Dauerquatscherin? Oder zur Extreme-Kuchen-Esserin? Hmm, nein. Auch wenn ich bei diesen Contests sicherlich reale Chancen hätte.
Nein, zaubercraft wurde für den Stoffkontor Wetterbewerb zu Rheinland-Pfalz' schönsten Nähblog nominiert. Wow, das ist toll. Aber zaubercraft? Klar, ich nähe jede Menge, aber ich mache ja auch andere Sachen, z.B. Häkeln, Stricken und vor allem Backen...und es gibt in Rheinland-Pfalz wirklich ganz tolle Blogs, die sich ausschließlich und auch richtig professionell und wunderschön aufgemacht rund ums Thema Nähen drehen. Da kann ich mit meinen bescheidenen Projekten nicht mithalten.
Aber gut, Dabeisein ist alles, gell?
Deshalb hier mein Fragebogen von Stoffkontor:
(10) Fakten zu zaubercraft:
name: Jennifer Hahn
aus: dem schönen Mainz, Rheinland-Pfalz
bloggt seit: November 2013
auf: www.zaubercraft.de
näht mit: einer ganz ganz billigen Singer Tradition (klappt aber echt gut)
ich in drei Worten: quirlig (manch einer wollte mich schon mit ADS diagnostizieren), herzlich (bei mir kriegt jeder eine Umarmung, ein Stück Kuchen und eine Lebensberatung, ob er will, oder nicht), kamikaze-kreativ (DIY frei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht)
mein lieblingsplatz: der Tisch unseres ortsansässigen Thai-Massage-Ladens
daran arbeite ich gerade: Immer parallel an ganz vielen verschiedenen Projekten: An der Verschönerung der Kuschelecke unseres Kindergartens, an einer Serie über Äpfel und an einer genähten Herbstdeko für den Kranz über unserem Esstisch
hier lese ich regelmäßig: Alles, was ich ich in die Finger kriege! Mollie Makes, Flow, Handmade Kultur, Living at home, Fantastische Kreativ-Ideen, Pinterest, Martha Stewart, viele Magazine aus den USA, alles vom Topp oder OZ-Verlag, Dawanda LoveMag, ganz ganz viele andere Blogs
mein motto: Always eat dessert first!
(6 Fragen)
1. Was ist deiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Blogs?
Ein erfolgreicher Blog muss vor allem eines sein: Authentisch! Der Leser muss sich mit dem Blogger identifizieren können, deshalb darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es wir alle Menschen sind - der Leser UND der Blogger. Es geht nicht darum, sich von einer, auf Hochglanz polierten Seite zu zeigen, dem Leser zu suggerieren, wie perfekt und toll das eigene Leben, das Haus, die Kinder sind....vielmehr muss der Leser das Gefühl haben, auf Augenhöhe mit dem Blogger zu sein. Dazu gehört auch, dass man sich als Blogger traut, auch mal die nicht so perfekten Seiten zu zeigen...und auch darüber zu sprechen.
2. Woher schöpfst du Inspiration und Mut, um die Dinge immer wieder neu anzupacken?
Hmm, mein Schaffensdrang und meine Lust und Leidenschaft am DIY sorgen schon von ganz von selbst dafür. Und manchmal gibt es einfach auch Alltagsprobleme, die es zu lösen gilt und eine kreative Idee erfordern. Eine ganz tolle Inspirationsquelle ist auch unsere Nähgruppe, die sich jede Woche dienstags trifft. Wir sind 4 Mädels, die alle absolut nähbegeistert sind und inspirieren uns regelmäßig gegenseitig zu neuen Projekten. Ok, manchmal trinken wir auch einfach nur Kaffee und quatschen ein bisschen.
3. Welches sind deine 3 Lieblingsprojekte von anderen Usern?
- Die Taschen von Elbmarie
- Die Stickrahmen-Uhr von Gingered Things
- Die Steckenpferde von Frau Scheiner
4. Was hat dir bei deinem Start ins Bloggerleben geholfen?
Wahrscheinlich eine gehörige Prise Größenwahn, Selbstüberschätzung und ein überhöhtes Mitteilungsbedürfnis! ;-) Spaß beiseite: Ich schreibe schon seit meiner Kindheit extrem gerne - das ist also schon einmal eine Schlüsselqualifikation für einen Blog. Die größte Herausforderung für mich war die technische Seite: Was ist eigentlich dieses HTML und kann man das essen? Wie schaffen es die anderen Blogger, diese unglaublich großartigen Bilder einzustellen...sogar mit Schriften und Grafiken usw.? Zum Glück hat mich mein Mann bei diesen Themen ein bisschen unterstützt und außerdem gibt es ganz tolle Blogs, die sich mit dem Erstellen von Blogs und der Hilfe für Einsteiger befassen. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an all jene Blogger, die andere beim Einstieg unterstützen - ihr seid toll!
5. In welchen Situationen stößt du an Grenzen bei deiner Arbeit?
Die Grenzen meiner Arbeit legt mein kleiner Sohn fest, der mich beim Nähen oder Basteln immer wieder gerne daran erinnert, dass er beschäftigt werden will. Aber das ist auch vollkommen ok, schließlich kommt er an erster Stelle. Aufgrund der relativ kleinen Zeitfenster, in denen ich meinem Näh- und Bastelhobby frönen kann, weiß ich die Zeit aber auch ganz besonders gut zu schätzen. Weitere Grenzen werden mir auch immer wieder sehr deutlich von meiner recht simplen Nähmaschine aufgezeigt, die leider nicht immer das macht, was ich will. (Gruß an den Unterfaden!) Demnächst ist echt mal Zeit für eine neue Maschine!
Und dann, last but not least, veräppelt mich mein Gehirn immer wieder, indem es mich dazu veranlasst, alle Schnittmuster grundsätzlich erst einmal spiegelverkehrt zusammenzunähen, um sie dann wieder aufzutrennen und von vorne zu beginnen. Ich hab mal gegoogelt, ob das eine Krankheit sein kann, aber nichts gefunden. Also muss ich wohl damit leben. :-)
6. Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Ganz klar: Mein großes Spielzelt mit doppellagigen Innenwänden, Fenstern mit Raffrollos, wunderschönen Riley Blake Stoffen, Verschlüssen mit Kam Snaps und den dazu passenden Kissen für ein gemütliches Innenleben! Ich habe drei volle Tage gebraucht, es zu nähen und Unmengen an Stoff und Garnrollen verbraucht. Aber ich bin so stolz darauf...mein Sohn liebt es über alles und es vergeht kein Tag, an dem er nicht darin spielt.
(*) Mein Tipp für Beginner:
Einfach mal MACHEN! Lasst euch nicht von den perfekten Bildern, Logos und den hohen Leserzahlen anderer Blogs einschüchtern. Jeder hat klein angefangen. Ihr braucht zu Beginn nicht direkt die schönsten Grafiken oder die kompliziertesten Projekte. Seid authentisch und schreibt, was euch bewegt und teilt es mit anderen. Alles andere kommt später! Vergesst dabei nicht, regelmäßig andere Blogs zu lesen und zu kommentieren. Bloggen lebt von der Interaktion mit Anderen.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Pumpkin & Spice à la Starbucks
There is no life before coffee! Diesen Satz kann ich voll und ganz unterstreichen. Wenn es eine Möglichkeit gebe, meinem Körper Kaffee mittels intravenöser Dauerinfusion zuzuführen, ich würde es tun. Denn ich liebe Kaffee. Schwarz. Ja, ganz schwarz. In meinem Kaffee brauche ich keinerlei Gedöns: Keine Milch, keinen Zucker und schon gar kein Sirup oder anderen Kram. Wann immer ich bei Starbucks bin (und das kommt aufgrund unserer gehäuften USA-Aufenthalte leider viel zu häufig vor), muss ich über Bestellungen à la: "I'd like to have one caffeine-free moccacino, grande, with non-fat soy milk, hazelnut flavor...and whipped cream on top" schmunzeln. Ah ja. Das scheint dort das Normalste der Welt zu sein. Ein bisschen so, als würde man sich bei McDonalds ein Doppel-Bic Mäc-Menü in Maxi mit doppelter Pommes, Apfeltasche und Mc Flurry zum Nachtisch bestellen...zum Trinken dann aber dann natürlich Cola LIGHT.
Meine Starbucks-Bestellung lautet in der Regel wie folgt: "One americano, grande, black...please." Das ist der Punkt, an dem mich der Barista in der Regel entgeistert anschaut. Stille. "Black? Are you sure?" Wenn es sich um eine deutsche Starbucks-Filiale handelt murmele ich zumeist: "Ja, ich bin mir sicher. Schwarzer Kaffee macht schön, hat meine Oma immer gesagt. Und jetzt gib mir einfach meinen Becher." In den USA schweige ich.
In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, mir manchmal zum Kaffee noch einem Stückchen Kuchen von Starbucks zu gönnen...damit der Barista nicht ganz so traurig ist, dass er keine Sojamilch in meinen Kaffee schütten und diesen mit Sahnehäubchen garnieren darf. Und was soll ich sagen: Vor einigen Tagen habe ich in der Mainzer Starbucks Filiale ein unglaublich, grandioses, absolut megaleckeres Stück Kuchen bei Starbucks gegessen...ich gestehe, ich habe selten so guten Kuchen probiert. Es handelt sich hierbei um den Starbucks Pumpkin Cake. Von außen relativ unspektakulär: Ein simpler Rührkuchen in Kastenform mit ein paar Kürbiskernen on top. Aber geschmacklich einfach nur der Knaller!
Schnell war klar: Dieser Kuchen wird nachgebacken! Ich habe zwei verschiedene Kürbiskuchen-Rezepte ausprobiert und mir aus beiden das Beste herausgepickt. Das Resultat steht dem Pumpkin-Spice-Kuchen von Starbucks in keiner Hinsicht nach - ganz im Gegenteil: Selbst gebacken schmeckt eh immer besser und man weiß, was drin ist. Ausgewählte Bio-Zutaten und gaaaanz viel Liebe. *hach*
Dies ist die Entstehungsgeschichte meines Pumpkin-Spice-Kuchens frei interpretiert nach Starbucks.
Und jetzt gibt's das Rezept:
Zutaten:
- 400 gr. Kürbis (am besten Hokkaido-Kürbis)
- 230 gr. weiche Butter
- 270 gr. brauner Zucker
- 3 große Eier
- 350 gr. Mehl
- ca. 100 ml Sahne
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Esslöffel Baking Soda
- 1 Esslöffel Zimt
- 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel gemahlene Nelken
- abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
- ca. 100 gr. gehackte Walnüsse
- Aprikosenmarmelade
- Kürbiskerne
Zubereitung:
Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Kürbisspalten im Backofen bei ca. 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten weich werden lassen. Butter mit Zucker cremig rühren und nach und nach die Eier hinzufügen und gut unterrühren.
Wenn der Kürbis weich geworden ist, mit einem Mixer zu feinem Püree zerkleinern und die Sahne hinzufügen. Geriebene Orangenschale hinzugeben.
Mehl mit Backpulver, Baking Soda, Salz und den Gewürzen mischen. Im Wechsel Kürbispüree und Mehl-Gewürzmischung zur Butter-Zucker-Eimischung hinzufügen und kurz unterrühren, bis alles gut verbunden ist. Zum Schluss noch die gehackten Walnüsse unterrühren.
Alles in eine gefettete Kastenbackform (groß) einfüllen und bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 55 Minuten in den Ofen.
Wer mag, kann den fertigen Kuchen noch aprikotieren. Dazu ca. 4 Esslöffel Aprikosenmarmelade mit einem Esslöffel Wasser und zwei Esslöffeln Zucker in einem kleinen Topf mischen. Kurz aufkochen lassen und auf den erkalteten Kuchen geben. Mit Kürbiskernen bestreuen.
Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!
P.S.: Serviervorschlag: Mit einer großen Tasse schwarzen Kaffee servieren! :-)

Meine Starbucks-Bestellung lautet in der Regel wie folgt: "One americano, grande, black...please." Das ist der Punkt, an dem mich der Barista in der Regel entgeistert anschaut. Stille. "Black? Are you sure?" Wenn es sich um eine deutsche Starbucks-Filiale handelt murmele ich zumeist: "Ja, ich bin mir sicher. Schwarzer Kaffee macht schön, hat meine Oma immer gesagt. Und jetzt gib mir einfach meinen Becher." In den USA schweige ich.
In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, mir manchmal zum Kaffee noch einem Stückchen Kuchen von Starbucks zu gönnen...damit der Barista nicht ganz so traurig ist, dass er keine Sojamilch in meinen Kaffee schütten und diesen mit Sahnehäubchen garnieren darf. Und was soll ich sagen: Vor einigen Tagen habe ich in der Mainzer Starbucks Filiale ein unglaublich, grandioses, absolut megaleckeres Stück Kuchen bei Starbucks gegessen...ich gestehe, ich habe selten so guten Kuchen probiert. Es handelt sich hierbei um den Starbucks Pumpkin Cake. Von außen relativ unspektakulär: Ein simpler Rührkuchen in Kastenform mit ein paar Kürbiskernen on top. Aber geschmacklich einfach nur der Knaller!
Schnell war klar: Dieser Kuchen wird nachgebacken! Ich habe zwei verschiedene Kürbiskuchen-Rezepte ausprobiert und mir aus beiden das Beste herausgepickt. Das Resultat steht dem Pumpkin-Spice-Kuchen von Starbucks in keiner Hinsicht nach - ganz im Gegenteil: Selbst gebacken schmeckt eh immer besser und man weiß, was drin ist. Ausgewählte Bio-Zutaten und gaaaanz viel Liebe. *hach*
Dies ist die Entstehungsgeschichte meines Pumpkin-Spice-Kuchens frei interpretiert nach Starbucks.
Und jetzt gibt's das Rezept:
Zutaten:
- 400 gr. Kürbis (am besten Hokkaido-Kürbis)
- 230 gr. weiche Butter
- 270 gr. brauner Zucker
- 3 große Eier
- 350 gr. Mehl
- ca. 100 ml Sahne
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Esslöffel Baking Soda
- 1 Esslöffel Zimt
- 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel gemahlene Nelken
- abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
- ca. 100 gr. gehackte Walnüsse
- Aprikosenmarmelade
- Kürbiskerne
Zubereitung:
Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Kürbisspalten im Backofen bei ca. 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten weich werden lassen. Butter mit Zucker cremig rühren und nach und nach die Eier hinzufügen und gut unterrühren.
Wenn der Kürbis weich geworden ist, mit einem Mixer zu feinem Püree zerkleinern und die Sahne hinzufügen. Geriebene Orangenschale hinzugeben.
Mehl mit Backpulver, Baking Soda, Salz und den Gewürzen mischen. Im Wechsel Kürbispüree und Mehl-Gewürzmischung zur Butter-Zucker-Eimischung hinzufügen und kurz unterrühren, bis alles gut verbunden ist. Zum Schluss noch die gehackten Walnüsse unterrühren.
Alles in eine gefettete Kastenbackform (groß) einfüllen und bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 55 Minuten in den Ofen.
Wer mag, kann den fertigen Kuchen noch aprikotieren. Dazu ca. 4 Esslöffel Aprikosenmarmelade mit einem Esslöffel Wasser und zwei Esslöffeln Zucker in einem kleinen Topf mischen. Kurz aufkochen lassen und auf den erkalteten Kuchen geben. Mit Kürbiskernen bestreuen.
Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!
P.S.: Serviervorschlag: Mit einer großen Tasse schwarzen Kaffee servieren! :-)
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