about

"Don't let the perfect be the enemy of the good." Dieses Zitat, ich glaube von Voltaire, war der letzte Anstoß, den ich brauchte, um dieses Blog tatsächlich ins Leben zu rufen. Schon sehr lange, ich schätze es sind mittlerweile drei Jahre, plante ich mein eigenes Blog. Ich überlegte hin und her, worüber ich schreiben wollte, denn es gibt einfach zu viele Themen, die mich interessieren - schwer also, sich auf eines zu beschränken. Sollte ich nun über DIY und Nähen bloggen? Oder doch lieber Rezepte? Kindererziehung oder Bücher? Oder vielleicht doch über meine USA-Reisen? Weltpolitik ist ja auch ziemlich interessant....? Dann der Blogname...ich brauchte einen guten, richtig guten Blognamen. So oft, wenn ich neben meinem kleinen Sohn lag, der wieder nicht einschlafen wollte, überlegte ich mir Blogtitel...so lange, bis mein Kopf ganz wirr wurde. Und fand ich dann einen Namen, der mir gefiel, stellte ich regelmäßig bei späterer Recherche fest, dass genau dieser bereits belegt war. Und überhaupt erst mal auf einen Namen zu kommen...ein kaum zu lösendes Problem!
Ich durchforstete andere Blogs auf der Suche nach Inspiration und war gleichermaßen beeindruckt und eingeschüchtert, wie kreativ, liebevoll und professionell andere ihre Blogs gestalteten und pflegten. Schnell war ich entmutigt: Bin ich kreativ genug, um zu bloggen? Sind meine Ideen gut genug, um sie mit anderen zu teilen? Fragen, lauter Fragen...bis mir mein Mann dieses Zitat zeigte. "Don't let the perfect be the enemy of the good!" Immer auf der Suche nach dem Perfekten, vergessen wir manchmal, dass das Gute eigentlich genau vor uns liegt. Die Kunst liegt darin, einfach mal mit irgendwas anzufangen. Mir wurde klar, dass man nicht immer einen perfekt ausgeklügelten Plan haben muss, um eine Sache ins Leben zu rufen - vielleicht zeigt sich erst im Laufe der Reise, wo das Ziel letztendlich sein wird. Ganz ganz weise Worte, die ich mir zu Herzen genommen habe.
Also höre ich jetzt auf mit den vielen Fragen und fange einfach an...zu bloggen! Auch wenn es vielleicht nicht ganz perfekt ist und die Welt bestimmt nicht noch ein DIY-Hausfrauen-Mami-Blog braucht. ;-)


What is it all about?

Auf zaubercraft möchte ich über alles schreiben, was uns den Alltag verzaubert und besonders macht. Sei es die Freude über ein selbst gemachtes kleines Kunstwerk, ein leckeres Stück Kuchen, eine tolle Idee für einen Ausflug, Gedanken über das Leben mit Kindern und wie es ist, im Jahre 2016 Hausfrau zu sein - und das aus freien Stücken und mit Leib und Seele und voller Leidenschaft.

Who am I?

Dass ich auf diesem Blog nicht das Ei des Kolumbus erfinden werde, habe ich ja bereits angedeutet. Ich bin kein DIY-Profi. Ich habe zwar ein paar Nähkurse gemacht und bezeichne mich als kreativ, aber es gibt so viele, die das besser machen als ich. Aber mein Anspruch ist es auch nicht, perfekt zu sein, sondern einfach Spaß an dem zu haben, was ich mache. Ich fotografiere sehr gerne, aber auch das weder sonderlich gut noch profimäßig. Mit Text- und Bildbearbeitung kenne ich mich auch so gut wie gar nicht aus. Ich kann ganz gut kochen und backen, aber da gibts auch viele, die das noch viel besser können. Eigentlich kann ich  nix so richtig gut. Na ja, so auch wieder nicht.... ursprünglich habe ich mal was "Anständiges" gelernt und Jura studiert und das Studium als Wirtschaftsjuristin abgeschlossen. Das Jurastudium war eine fürchterliche Idee, die nach dem Konsum von viel zu vielen Ally McBeal-Folgen gepaart mit einer gehörigen Portion Übermut aufkam. Deshalb arbeite ich auch nicht in meinem ursprünglichen Beruf - mir würde das Gesicht dabei einschlafen. Eine meiner wahren Leidenschaften ist das Reisen. Um mein Studium zu finanzieren, habe ich lange als Flugbegleiterin für die Lufthansa gearbeitet und hatte so die Möglichkeit, ganz viel von der Welt zu sehen. Da ich nun aber Mami eines kleinen Sohnes und mittlerweile auch einer kleinen Tochter bin, was sowieso der schönste Job der Welt ist, fällt das Fliegen raus, da ich ich nicht ständig von meiner kleinen Familie getrennt sein möchte. Mein Traum ist es, (Achtung Klischee!), irgendwann einen eigenen kleinen Laden, z.B. ein kleines Kreativ-Café zu eröffnen. Diesen Traum teile ich aber scheinbar mit so gut wie jeder Mama zwischen 30 und 50, die einen Sinn für Kreatives hat. Meine Prognose: In nicht allzu ferner Zukunft werden unsere Straßen von kleinen Nähcafés und Stofflädchen gesäumt sein! ;-)
Was die "hard facts" betrifft, so bin ich wie gesagt Mama eines Sohnes und einer Tochter, Ehefrau, ein bischen über dreißig und lebe in Mainz in unserer über 100 Jahre alten Villa Kunterbunt. Da ich einige Zeit in den USA verbracht habe, verbindet mich zu diesem Land eine große Leidenschaft. Ich habe das Glück, zwei bis drei Mal jährlich einige Wochen in den USA sein zu können und bringe immer wieder neue Ideen und Inspiration für DIY-Projekte und Kulinarisches von meinen Reisen mit. Offiziell bin ich "Hausfrau" (so muss ich das zumindest in Formulare eintragen) und somit als "Akademikerin um die dreißig" ein Relikt aus der Steinzeit. (Auf dem Finanzamt meinte man einmal zu mir: "Ach so, sie machen nichts. Ja dann tragen sie bitte "Hausfrau" ein!) Auf sowas kann ich nur müde lächeln, denn ich bin stolz auf das, was ich mache - auch wenn mich Alice Schwarzer für diese Ansicht wahrscheinlich mit Farbbeuteln beschmeißen würde. Ich habe für mich entschieden, diesen Weg einzuschlagen. Für Frauen, die Beruf und Kinder und einen Hut bringen müssen, habe ich den allergrößten Respekt denn ich bin davon überzeugt, dass sie eine riesengroße Doppelbelastung handeln müssen. Für diese Mamas wünsche ich mir mehr Unterstützung unserer Gesellschaft. Und für uns "Hausfrauen" wünsche ich mir mehr Anerkennung!
Ich genieße das Mama-sein in vollen Zügen - mit allem was dazu gehört - deshalb bezeichne ich mich auch eher als "Homemakerin", da ich der Meinung bin, dass dieser Begriff einfach besser beschreibt, was ich so den lieben langen Tag mache und dabei auch nicht so negativ konnotiert ist.

Why "zaubercraft"?

Ja, das mit dem Namen war wirklich nicht so einfach. Der Blogtitel "zaubercraft" fiel mir bei einer der besagten Zu-Bett-geh-Sessions mit meinem Sohn ein und ich mag die Bedeutung, die dahintersteckt.
Als Mutter müsste man manchmal einfach zaubern, um alles zu schaffen, was man sich vorgenommen hat...so geht es bestimmt den meisten. Aber auch, wenn wir nicht wirklich zaubern können, so kommt es mir manchmal so vor. Wir haben einfach eine ganz besondere "zaubercraft"! Wir schaffen es, ein Haus in ein Zuhause zu verwandeln. Trotz Zeitmangels noch das Maximum aus allem herauszuholen und dabei oft selbst zurückzustecken. Ganz viel Liebe in kleine Dinge zu stecken und damit andere Menschen glücklich zu machen, ihnen ein Gefühl von Heimat zu geben. Dabei immer ein offenes Ohr zu haben. Uneitel, mutig und experimentierfreudig zu sein und die ganz kleinen Dinge zu schätzen. Es ist eine ganz besondere Kraft, die uns antreibt. Und das gilt auch für DIY-Projekte, also für das "craften", deshalb das Wortspiel.



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