Mittwoch, 22. Oktober 2014

Diamonds are a girl's best friend...#zalandodiy

Ihr Lieben, spät ist's geworden...jetzt nämlich genau 23:30 Uhr. Das heißt: Ich habe noch genau 30 Minuten Zeit, bis ich mein Projekt für den Zalando-DIY-Wettbewerb einreichen muss...der Einsendeschluss ist nämlich der 22. Oktober - was ich leider völligst übersehen hatte. So ist mir heute Abend per Zufall eingefallen, dass ich das Projekt ja schon heute in Angriff nehmen musste.

Nun ja, wie sagt man so schön: Nur unter Druck entstehen Diamanten! Und damit sind wir auch schon beim Motto meines Projekts: Diamonds are a girl's best friend!

Die Aufgabenstellung von Zalando lautete:

Gestalte ein T-Shirt nach deiner Wahl im Rahmen eines DIY-Projekts um. Vorab durfte ich mir ein T-Shirt von Zalando aussuchen und dann bekam ich (heute!) ein kleines DIY-Kit und besagtes Shirt zugeschickt, das ich zum Redesign meines Shirts verwenden durfte. Im Set waren enthalten: Ein Stückchen Stoff, ein Reißverschluss, ein Döschen mit kleinen Perlen und eine schwarze Brosche. Bis auf die Brosche habe ich alle Materialien verwendet und lediglich noch ein bisschen schwarzes Satinband aus meinem eigenen Bestand hinzugefügt.

Bitte verzeiht mir, dass die Bilder nicht sooo super geworden sind...leider hat das Tageslicht mich im Stich gelassen. :-)

Hier seht ihr das Ergebnis:



Es hat richtig viel Spaß gemacht, trotz fortgeschrittener Stunde. Der Reißverschluss am Ärmel war ein bisschen kniffelig, gibt dem Shirt aber einen süßen Akzent. Und der Diamant...ja was soll ich dazu sagen - welche Frau liebt denn keine Diamanten?

Und die Story zum Shirt erfahrt ihr in meinem Video, das mich, exklusiv für euch, im Schlafanzug zeigt! Aber seht selbst:

video


Kinder, und jetzt gehe ich schlafen. Sleept tight, you guys!


Freitag, 17. Oktober 2014

Baby, it's getting cold outside...

...na ja, eigentlich stimmt das nicht.
Am Wochenende erwarten uns lauschige 25 Grad mit strahlendem Sonnenschein! Für einen Oktober, ganz schön außergewöhnlich. Aber wir wollen uns da mal nicht beschweren, sondern jeden Sonnenstrahl einsammeln, den wir kriegen können. In etwa so, wie Frederick aus dem Mäusebuch von Leo Lionni.
Trotz hochsommerlicher Wetterprognose hat mich in den letzten Tagen allerdings nichts davon abhalten können, mich dem Winteroutfit meines Sohnes zu widmen:
Zuerst waren wir Winterschuhe kaufen. Ihr denkt jetzt bestimmt, dass es bestimmt super easy peasy sein muss, für einen 2-jährigen Schuhe zu kaufen - im Gegensatz zu 13-jährigen pubertierenden Mädels? Weit gefehlt! Ich würde beim Schuhe kaufen jedes pubertierende Gör meinem Sohn vorziehen. Klingt hart, ist aber so. Ich hätte nie gedacht, dass ein 2-jähriges Kind schon einen eigenen Geschmack in Sachen Schuhe haben kann. Aber damit nicht genug - für mein Kind scheinen alle Schuhverkäuferinnen die Inkarnation des Bösen darzustellen. Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, dass er sich weder von ihnen anfassen, geschweige denn die Füße vermessen oder die Schuhe anprobieren lässt. Kurzerhand musste Mama den Job übernehmen, was aber auch nur mit mäßigem Erfolg endete. Schlussendlich musste ich entnervt zwei paar Winterschuhe auf gut Glück kaufen...in der Hoffnung, dass sie ihm passen werden und er sich bereit erklärt, sie zu tragen. Denn am liebsten würde er den lieben langen Tag in seinen Gummistiefeln mit den Elefanten drauf herumlaufen.
Auch bei anderen Kleidungsstücken manifestiert sich bisweilen der eigenwillige Geschmack meines Kindes: "Nein, T-Shirt nicht gut passt" oder "Ich Hose nicht gut findet". Aaaaargh, ganz schön kompliziert. Und die wunderhübsche neue gelbe Jacke von Jako-o wird ebenfalls kategorisch und mit großem Gebrüll abgelehnt: Ich vermute, dass ihm dabei der Reißverschluss-Kragen missfällt.
Aber weiter zum Winteroutfit! Neben den Winterschuhen mussten natürlich auch die passenden Accessoires her, also Mütze und Schal. Wie gut, dass Mama das einfach selbst nähen kann....und zwar aus Dino-Stoff! Persönlich muss ich zugeben, dass der Dino-Stoff nicht meine erste Wahl gewesen wäre, aber ich hoffe natürlich, mit einem Dino-Outfit die Tragechancen von Mütze und Schal signifikant zu erhöhen - den mein Kleiner liebt Dinos. Ich muss mich immer wieder wundern, dass bei Jungs quasi automatisch das "Dino-total-gut-finden-Gen" eingepflanzt ist, denn ich habe ihn keinesfalls dazu erzogen, Dinos zu mögen. Eher im Gegenteil. Aber gut, wenn er Dinos mag, dann mag er eben Dinos.
Also habe ich mich kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt und ihm ein kleines Winterset genäht, bestehend aus Dino-Beanie mit Teddy-Plüsch-Futter und einer Halssocke, ebenfalls im Dino-Design  mit einem Innenleben aus Plüsch. Die Halssocke wird normalerweise über den Kopf gezogen, da ein "Über-den-Kopf-ziehen" bei uns aber das nächste häusliche Drama und eine Weigerung, das Ding auch nur anzufassen, heraufbeschwören würde, habe ich die Halssocke umfunktioniert und, dank Kam Snaps, eine Version zum Knöpfen fabriziert. Das Schnittmuster für das Beanie habe ich mal wieder von meiner geliebten Klimperklein und die Halssocke gibt es sogar als kostenloses Schnittmuster von Olilu. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich mich hiermit in aller Form und ausdrücklich bei all jenen Bloggern bedanken möchten, die kostenlose Schnittmuster, Tutorials und Ideen mit der Allgemeinheit teilen und durch ihre Arbeit dazu beitragen, die Welt ein bisschen bunter - und vor allem freundlicher zu machen. Ihr seid wirklich spitze!!!
So, genug der Worte, die Ergebnisse meines Nähaktion des winterlichen Dino-Outfits seht ihr hier:



Das Set ist wirklich super einfach zu nähen und daher für Anfänger ideal geeignet. Los, traut euch und ab an die Nähmaschine! Ich fände es toll, zu sehen, was so zaubert!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Frau Kauz kommt in den Kindergarten

In den letzten Tagen hatte mich das Eulenfieber fest im Griff? Ihr denkt jetzt: "Eulen? Wirklich? Der Trend hat doch schon einen sooooo langen Bart." Ja, ich gebe zu, das Thema "Eule" ist mittlerweile schon ausreichend bearbeitet und manchmal kann man es schon gar nicht mehr sehen. Insbesondere, seitdem Tchibo, Aldi, H&M und Co. ebenfalls auf den Eulenzug aufgesprungen sind.
Aber gut, Eulen sind halt einfach schön und süß und von daher konnte auch ich mich dem Trend nicht länger verwehren.
Vor einigen Tagen haben wir in unserer Nähgruppe bei einer Freundin zu Hause gemeinschaftlich unsere Eulen für ein großes Bodenkissen zurecht geschnitten. Das Schnittmuster stammt hierbei von den Elberbsen und ihr könnt es hier als E-Book erwerben.
Das Schöne an diesem Schnittmuster ist, dass es sich sowohl für blutigen Nähanfänger, als auch für Fortgeschrittene sehr gut eignet und viel Raum für eigene Ideen und Kreativität lässt.
Das Projekt hat den Mädels unserer Nähgruppe richtig viel Spaß gemacht und mittlerweile müssten so an die 10 Eulen entstanden sein. :-)

Ich selbst habe zwei Eulen kreiert: Eine davon (die pinke) bleibt aber nicht bei uns zu Hause, sondern zieht in den Kindergarten, bzw. die Spielgruppe meines Sohnes um. Im Gruppenraum gibt es eine Schmuseecke, die dringend etwas verschönert werden muss. Da dachte ich mir, dass eine Frau Kauz da ein schöner Anfang wäre.
Beim Nähen kam mir übrigens folgende Idee: Anstatt den Eulen lediglich EIN Gesicht zu geben, habe ich jeweils auf der Rückseite ein weiteres Eulengesicht genäht, und zwar eine schlafende Version der Eule. So haben wir nun je eine Wacheule und eine Schlafeule. :-)








Samstag, 11. Oktober 2014

(10+6) Nähblog Contest - zaubercraft für Rheinland-Pfalz

Nähblogcontest


Ihr Lieben, ich wurde nominiert. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, für was. Vielleicht zu Deutschlands verpeiltester Dauerquatscherin? Oder zur Extreme-Kuchen-Esserin? Hmm, nein. Auch wenn ich bei diesen Contests sicherlich reale Chancen hätte.
Nein, zaubercraft wurde für den Stoffkontor Wetterbewerb zu Rheinland-Pfalz' schönsten Nähblog nominiert. Wow, das ist toll. Aber zaubercraft? Klar, ich nähe jede Menge, aber ich mache ja auch andere Sachen, z.B. Häkeln, Stricken und vor allem Backen...und es gibt in Rheinland-Pfalz wirklich ganz tolle Blogs, die sich ausschließlich und auch richtig professionell und wunderschön aufgemacht rund ums Thema Nähen drehen. Da kann ich mit meinen bescheidenen Projekten nicht mithalten.
Aber gut, Dabeisein ist alles, gell?

Deshalb hier mein Fragebogen von Stoffkontor:

(10) Fakten zu zaubercraft:

name: Jennifer Hahn
aus: dem schönen Mainz, Rheinland-Pfalz
bloggt seit: November 2013
auf: www.zaubercraft.de
näht mit: einer ganz ganz billigen Singer Tradition (klappt aber echt gut)
ich in drei Worten: quirlig (manch einer wollte mich schon mit ADS diagnostizieren), herzlich (bei mir kriegt jeder eine Umarmung, ein Stück Kuchen und eine Lebensberatung, ob er will, oder nicht), kamikaze-kreativ (DIY frei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht)
mein lieblingsplatz: der Tisch unseres ortsansässigen Thai-Massage-Ladens
daran arbeite ich gerade: Immer parallel an ganz vielen verschiedenen Projekten: An der Verschönerung der Kuschelecke unseres Kindergartens, an einer Serie über Äpfel und an einer genähten Herbstdeko für den Kranz über unserem Esstisch
hier lese ich regelmäßig: Alles, was ich ich in die Finger kriege! Mollie Makes, Flow, Handmade Kultur, Living at home, Fantastische Kreativ-Ideen, Pinterest, Martha Stewart, viele Magazine aus den USA, alles vom Topp oder OZ-Verlag, Dawanda LoveMag, ganz ganz viele andere Blogs
mein motto: Always eat dessert first!

(6 Fragen)
1. Was ist deiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Blogs?
Ein erfolgreicher Blog muss vor allem eines sein: Authentisch! Der Leser muss sich mit dem Blogger identifizieren können, deshalb darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es wir alle Menschen sind - der Leser UND der Blogger. Es geht nicht darum, sich von einer, auf Hochglanz polierten Seite zu zeigen, dem Leser zu suggerieren, wie perfekt und toll das eigene Leben, das Haus, die Kinder sind....vielmehr muss der Leser das Gefühl haben, auf Augenhöhe mit dem Blogger zu sein. Dazu gehört auch, dass man sich als Blogger traut, auch mal die nicht so perfekten Seiten zu zeigen...und auch darüber zu sprechen.

2. Woher schöpfst du Inspiration und Mut, um die Dinge immer wieder neu anzupacken? 
Hmm, mein Schaffensdrang und meine Lust und Leidenschaft am DIY sorgen schon von ganz von selbst dafür. Und manchmal gibt es einfach auch Alltagsprobleme, die es zu lösen gilt und eine kreative Idee erfordern. Eine ganz tolle Inspirationsquelle ist auch unsere Nähgruppe, die sich jede Woche dienstags trifft. Wir sind 4 Mädels, die alle absolut nähbegeistert sind und inspirieren uns regelmäßig gegenseitig zu neuen Projekten. Ok, manchmal trinken wir auch einfach nur Kaffee und quatschen ein bisschen.

3. Welches sind deine 3 Lieblingsprojekte von anderen Usern?
- Die Taschen von Elbmarie
- Die Stickrahmen-Uhr von Gingered Things
- Die Steckenpferde von Frau Scheiner

4. Was hat dir bei deinem Start ins Bloggerleben geholfen?
Wahrscheinlich eine gehörige Prise Größenwahn, Selbstüberschätzung und ein überhöhtes Mitteilungsbedürfnis! ;-) Spaß beiseite: Ich schreibe schon seit meiner Kindheit extrem gerne - das ist also schon einmal eine Schlüsselqualifikation für einen Blog. Die größte Herausforderung für mich war die technische Seite: Was ist eigentlich dieses HTML und kann man das essen? Wie schaffen es die anderen Blogger, diese unglaublich großartigen Bilder einzustellen...sogar mit Schriften und Grafiken usw.? Zum Glück hat mich mein Mann bei diesen Themen ein bisschen unterstützt und außerdem gibt es ganz tolle Blogs, die sich mit dem Erstellen von Blogs und der Hilfe für Einsteiger befassen. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an all jene Blogger, die andere beim Einstieg unterstützen - ihr seid toll!

5. In welchen Situationen stößt du an Grenzen bei deiner Arbeit?
Die Grenzen meiner Arbeit legt mein kleiner Sohn fest, der mich beim Nähen oder Basteln immer wieder gerne daran erinnert, dass er beschäftigt werden will. Aber das ist auch vollkommen ok, schließlich kommt er an erster Stelle. Aufgrund der relativ kleinen Zeitfenster, in denen ich meinem Näh- und Bastelhobby frönen kann, weiß ich die Zeit aber auch ganz besonders gut zu schätzen. Weitere Grenzen werden mir auch immer wieder sehr deutlich von meiner recht simplen Nähmaschine aufgezeigt, die leider nicht immer das macht, was ich will. (Gruß an den Unterfaden!) Demnächst ist echt mal Zeit für eine neue Maschine!
Und dann, last but not least, veräppelt mich mein Gehirn immer wieder, indem es mich dazu veranlasst, alle Schnittmuster grundsätzlich erst einmal spiegelverkehrt zusammenzunähen, um sie dann wieder aufzutrennen und von vorne zu beginnen. Ich hab mal gegoogelt, ob das eine Krankheit sein kann, aber nichts gefunden. Also muss ich wohl damit leben. :-)

6. Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Ganz klar: Mein großes Spielzelt mit doppellagigen Innenwänden, Fenstern mit Raffrollos, wunderschönen Riley Blake Stoffen, Verschlüssen mit Kam Snaps und den dazu passenden Kissen für ein gemütliches Innenleben! Ich habe drei volle Tage gebraucht, es zu nähen und Unmengen an Stoff und Garnrollen verbraucht. Aber ich bin so stolz darauf...mein Sohn liebt es über alles und es vergeht kein Tag, an dem er nicht darin spielt.

(*) Mein Tipp für Beginner:
Einfach mal MACHEN! Lasst euch nicht von den perfekten Bildern, Logos und den hohen Leserzahlen anderer Blogs einschüchtern. Jeder hat klein angefangen. Ihr braucht zu Beginn nicht direkt die schönsten Grafiken oder die kompliziertesten Projekte. Seid authentisch und schreibt, was euch bewegt und teilt es mit anderen. Alles andere kommt später! Vergesst dabei nicht, regelmäßig andere Blogs zu lesen und zu kommentieren. Bloggen lebt von der Interaktion mit Anderen.



Nähblogcontest

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Pumpkin & Spice à la Starbucks

There is no life before coffee! Diesen Satz kann ich voll und ganz unterstreichen. Wenn es eine Möglichkeit gebe, meinem Körper Kaffee mittels intravenöser Dauerinfusion zuzuführen, ich würde es tun. Denn ich liebe Kaffee. Schwarz. Ja, ganz schwarz. In meinem Kaffee brauche ich keinerlei Gedöns: Keine Milch, keinen Zucker und schon gar kein Sirup oder anderen Kram. Wann immer ich bei Starbucks bin (und das kommt aufgrund unserer gehäuften USA-Aufenthalte leider viel zu häufig vor), muss ich über Bestellungen à la: "I'd like to have one caffeine-free moccacino, grande, with non-fat soy milk, hazelnut flavor...and whipped cream on top" schmunzeln. Ah ja. Das scheint dort das Normalste der Welt zu sein. Ein bisschen so, als würde man sich bei McDonalds ein Doppel-Bic Mäc-Menü in Maxi mit doppelter Pommes, Apfeltasche und Mc Flurry zum Nachtisch bestellen...zum Trinken dann aber dann natürlich Cola LIGHT.
Meine Starbucks-Bestellung lautet in der Regel wie folgt: "One americano, grande, black...please." Das ist der Punkt, an dem mich der Barista in der Regel entgeistert anschaut. Stille. "Black? Are you sure?" Wenn es sich um eine deutsche Starbucks-Filiale handelt murmele ich zumeist: "Ja, ich bin mir sicher. Schwarzer Kaffee macht schön, hat meine Oma immer gesagt. Und jetzt gib mir einfach meinen Becher." In den USA schweige ich.
In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, mir manchmal zum Kaffee noch einem Stückchen Kuchen von Starbucks zu gönnen...damit der Barista nicht ganz so traurig ist, dass er keine Sojamilch in meinen Kaffee schütten und diesen mit Sahnehäubchen garnieren darf. Und was soll ich sagen: Vor einigen Tagen habe ich in der Mainzer Starbucks Filiale ein unglaublich, grandioses, absolut megaleckeres Stück Kuchen bei Starbucks gegessen...ich gestehe, ich habe selten so guten Kuchen probiert. Es handelt sich hierbei um den Starbucks Pumpkin Cake. Von außen relativ unspektakulär: Ein simpler Rührkuchen in Kastenform mit ein paar Kürbiskernen on top. Aber geschmacklich einfach nur der Knaller!
Schnell war klar: Dieser Kuchen wird nachgebacken! Ich habe zwei verschiedene Kürbiskuchen-Rezepte ausprobiert und mir aus beiden das Beste herausgepickt. Das Resultat steht dem Pumpkin-Spice-Kuchen von Starbucks in keiner Hinsicht nach - ganz im Gegenteil: Selbst gebacken schmeckt eh immer besser und man weiß, was drin ist. Ausgewählte Bio-Zutaten und gaaaanz viel Liebe. *hach*
Dies ist die Entstehungsgeschichte meines Pumpkin-Spice-Kuchens frei interpretiert nach Starbucks.



Und jetzt gibt's das Rezept:

Zutaten:
- 400 gr. Kürbis (am besten Hokkaido-Kürbis)
- 230 gr. weiche Butter
- 270 gr. brauner Zucker
- 3 große Eier
- 350 gr. Mehl
- ca. 100 ml Sahne
- 1 Esslöffel Backpulver
- 1 Esslöffel Baking Soda
- 1 Esslöffel Zimt
- 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel gemahlene Nelken
- abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
- ca. 100 gr. gehackte Walnüsse
- Aprikosenmarmelade
- Kürbiskerne

Zubereitung:
Kürbis waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Kürbisspalten im Backofen bei ca. 200 Grad Umluft ca. 30 Minuten weich werden lassen. Butter mit Zucker cremig rühren und nach und nach die Eier hinzufügen und gut unterrühren.
Wenn der Kürbis weich geworden ist, mit einem Mixer zu feinem Püree zerkleinern und die Sahne hinzufügen. Geriebene Orangenschale hinzugeben.
Mehl mit Backpulver, Baking Soda, Salz und den Gewürzen mischen. Im Wechsel Kürbispüree und Mehl-Gewürzmischung zur Butter-Zucker-Eimischung hinzufügen und kurz unterrühren, bis alles gut verbunden ist. Zum Schluss noch die gehackten Walnüsse unterrühren.
Alles in eine gefettete Kastenbackform (groß) einfüllen und bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 55 Minuten in den Ofen.

Wer mag, kann den fertigen Kuchen noch aprikotieren. Dazu ca. 4 Esslöffel Aprikosenmarmelade mit einem Esslöffel Wasser und zwei Esslöffeln Zucker in einem kleinen Topf mischen. Kurz aufkochen lassen und auf den erkalteten Kuchen geben. Mit Kürbiskernen bestreuen.
Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!

P.S.: Serviervorschlag: Mit einer großen Tasse schwarzen Kaffee servieren! :-)





Freitag, 3. Oktober 2014

All About Apples Teil 2: DIY Deko-Äpfelchen

Aaaaah! Ich bin ganz hibbelig! Es ist das Wochenende zum Feiertag der Deutschen Einheit und die Wetterprognose ist gut. Verdammt gut. Wahrscheinlich ist dies das letzte spätsommerliche Wochenende in diesem Jahr. Und mir fallen soooo viele Sachen ein, die ich machen möchte. Noch ein letztes Mal zum Rheinstrand im Sand buddeln? Ein letztes Eis in der Sonne genießen? Oder doch lieber in den Tierpark? Oder im Straßencafé sitzen? Und was soll ich anziehen, noch ein letztes Mal mit kurzen Ärmeln raus? Vielleicht doch lieber grillen? Oh man, das ist zu viel Druck...damit kann ich nicht umgehen. Viel zu viele Möglichkeiten - und am Ende weiß man nicht, wie man sich entscheiden soll, bleibt vor lauter Angst, die falsche Option zu wählen, vielleicht sogar zu Hause und wischt mal wieder feucht durch. Ja Leute, das sind echt First World Problems. Viel zu viele Möglichkeiten. Echter Freizeitstress.
Aber vielleicht bin ich dieses Wochenende ja mal total tollkühn! Ziehe mir meine Jack Wolfskin Survival Ausrüstung an und gehe raus. Ja, richtig verstanden, RAUS. In diese "Natur"...und lasse einfach mal das schöne Wetter und all das auf mich zukommen. Ohne Pläne. Ohne Handy, ohne Google Maps und ohne Yelp oder Tripadvisor. Ein schier wahnwitziger Plan.
Vielleicht gehe ich auch einfach mal raus in den Garten und genieße das schöne Licht, die tollen Farben der bunten Blätter...nun ja, so wie ich mich kenne hält das "Genießen" dann ca. 7 Minuten an. Dann überfallt mich das Gefühl, irgendetwas "Machen" zu müssen, und wenn es nur Unkraut zupfen oder Laub zusammen fegen ist. Hach, man hat es schon schwer. :-)
Wisst ihr schon, was ihr dieses Wochenende machen möchtet? Falls nicht, könnt ihr ja vielleicht mit eurer Herbstdeko beginnen? Ich habe damit schon vor ein paar Tagen angefangen und als Teil meiner Reihe "All About Apples" ein paar kleine Äpfelchen genäht, die ich an meinem Herbstkranz an der Decke über unserem Esstisch aufhängen möchte.
Das Schöne an diesen DIY-Äpfelchen ist, dass sie richtig einfach zu nähen sind.



Dazu habe ich einfach Stoffe in verschiedenen Rottönen bzw. mit unterschiedlichen Muster rausgesucht und für die Blätter dickeren, grünen Wollfilz verwendet. Um mehr Volumen zu bekommen, habe ich jeweils auf eine Innenseite der Äpfelchen Volumenvlies aufgebügelt. Die Ränder der Äpfel habe ich mit einem Zierstich mit grünem Faden abgesteppt. Die grünen Blätter habe ich gemeinsam mit dem Aufhängebändchen eingenäht. Am Schluss noch ein paar Knöpfe aus meiner, mittlerweile recht umfassenden Knopfsammlung, aufgenäht und fertig. :-)
Die Äpfelchen könnt ihr auf vielfältige Art und Weise in eure Herbstdeko einbinden. Sogar für die Weihnachtsdeko kann man sie benutzen...schließlich hat man früher keine Christbaumkugeln an den Weihnachtsbaum gehängt, sondern Äpfel. Aber Weihnachten ist ja noch sooo weit weg, daran wollen wir noch gar nicht denken. Ihr wisst ja: Sonst kommt der Freizeitstress! :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes verlängertes Wochenende mit ganz viel Zeit, das tolle Wetter zu genießen.